Der Kinomonat August steht vor der Tür und bietet im Albert-Einstein-Forum viel Abwechslung. Auch zwei Kinderfilme sind am 5. und 19. August wieder im Programm, die zusätzlich in den Sommerferien ab 14 Uhr für Kinder zum reduzierten Preis angeboten werden. Am 5. August wird „Jazzy: Chaos im Regenwald“ gezeigt, am 19. August „Meine Freundin Conny“. Finanziert werden die vergünstigten Tickets von der Kulturstiftung Junge Generation Kaarst und dem Verein Kaarster helfen/Tafel Kaarst, die einen Teil der Gesamtkosten übernehmen, um möglichst vielen Kindern ein Kinoerlebnis zu ermöglichen.

Neben dem Kinderprogramm gibt es jeden Mittwoch zu den gewohnten Uhrzeiten (17 und 20 Uhr) auch noch andere Filme zu sehen. Der Kinomonat startet am 5. mit dem eindrucksvollen Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen

Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Eine Woche später steht der Musik-Thriller „The Piano Tuner“ auf dem Programm. Er erzählt die Geschichte von Niki White (Leo Woodall), einem hochbegabten Klavierstimmer mit absolutem Gehör. Nachdem seine Musikkarriere ein abruptes Ende fand, zieht er mit seinem Mentor Harry (Dustin Hoffman) von Auftrag zu Auftrag durch New York. Dabei begegnet er Ruthie (Havana Rose Liu), eine ambitionierte Kompositionsstudentin. Als der Sicherheitsprofi Uri (Lior Raz) erkennt, dass sich Nikis sensible Hörfähigkeit nicht nur zum Stimmen von Instrumenten, sondern auch zum Knacken von Tresoren eignet, macht er ihm ein verlockendes Angebot.

Am 19. August wird es mit der französischen Komödie „Chérie, ich komme! Die Erfindung der Lust“ etwas seichter, ehe am 26. August in „Der Klang der Stradivari“ wieder die Musik einen großen Part einnimmt. Eintritt acht Euro, Kinder zahlen fünf.