Waldbrände sorgen derzeit in mehreren beliebten Urlaubsländern für dramatische Bilder. Besonders angespannt ist die Lage in Frankreich, wo südwestlich von Bordeaux einer der größten Waldbrände des Landes seit Tagen wütet. Auch in Spanien und Italien kämpfen Einsatzkräfte gegen zahlreiche Feuer, während in Griechenland inzwischen Brände westlich von Athen sowie auf den Urlaubsinseln Kreta und Kefalonia ausgebrochen sind. Zwar konnten einige Feuer eingedämmt werden, doch Hitze und starker Wind halten die Gefahr eines Wiederaufflammens hoch.
Müssen Urlauber ihren Sommerurlaub jetzt überdenken? Tourismusforscher Peter Zellmann sieht keinen Grund zur Panik. Wer verreist oder jetzt erst bucht, sollte die Lage am Urlaubsort tagesaktuell verfolgen. Verlässliche Informationen bieten unter anderem die Reisewarnungen des österreichischen Außenministeriums, die nationalen Zivilschutzbehörden sowie lokale Medien und Wetterdienste.
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Doch auch das NASA-System FIRMS zeigt, ob bereits Feuer in der Nähe des Urlaubsortes brennen. Werden Brände offiziell gemeldet, erscheinen sie zudem auf Google Maps als Flammen-Symbol. Beim Antippen gibt es Informationen zur betroffenen Fläche und möglichen Sperren.
Keine generelle Gefahr
„Beim Aussuchen des Reiseziels sollte man diese Bedingung berücksichtigen und sich tagesaktuell informieren.“ Die gute Nachricht des Experten: Die klassischen Urlaubsdestinationen der Österreicher seien großteils nicht betroffen.
„Eigentlich gibt es an den beliebtesten Zielen der Österreicher in Italien oder Griechenland aktuell keine nennenswerten Warnungen.“ Zwar gebe es regionale Einschränkungen, eine generelle Gefahr für Urlauber sieht Zellmann jedoch nicht.
Brände gehören zum Sommer
Gerade die Bilder aus Frankreich und Spanien lösten zuletzt große Sorgen aus. Laut Zellmann sollte man diese jedoch richtig einordnen. „Die Mehrheit, wie die Brände in Griechenland, sind ganz normal – wie jedes Jahr.“
„Ich kann nur jenen raten, die jetzt buchen wollen, sich über die aktuelle Lage zu informieren.“
Wer seinen Sommerurlaub erst jetzt plant, sollte dennoch vor allem auf aktuelle Entwicklungen achten – und einen Blick ins Kleingedruckte werfen. „Ich kann nur jenen raten, die jetzt buchen wollen, sich über die aktuelle Lage zu informieren und vor allem die Stornobedingungen zu hinterfragen.“
Denn auch wenn die meisten Ferienregionen weiterhin problemlos bereisbar sind, können sich Wetter- und Brandlagen kurzfristig ändern. Flexible Buchungsbedingungen bieten in solchen Fällen zusätzliche Sicherheit.
{title && {title} } red, {title && {title} } 04.08.2026, 09:45