In Österreich ist ein neuer Hitzehöchstwert erreicht worden. In einem östlichen Stadtteil von Wien wurden 40,8 Grad Celsius gemessen, wie ein Sprecher des nationalen Wetterdienstes GeoSphere Austria mitteilte. Damit wurde der bisherige österreichweite Höchstwert aus dem Jahr 2013 übertroffen. Damals waren im niederösterreichischen Deutsch-Altenburg im Osten des Landes 40,5 Grad registriert worden.
Die anhaltende Hitze- und Dürreperiode hat auf der Donau zu extremem
Niedrigwasser geführt. Die Güterschifffahrt sei weitgehend zum Erliegen
gekommen, auch Flusskreuzfahrten seien deutlich eingeschränkt, teilte
das Mobilitätsministerium mit.
Der gesamte Juli war in Österreich, wie in weiten Teilen Europas, ungewöhnlich heiß und
trocken. Örtlich regnete es bis zu 90 Prozent weniger als üblich. Der Wetterdienst sprach von »extremer Hitzebelastung« und betonte auf
seiner Website, schattige und gekühlte Orte aufzusuchen.
Italien ruft höchste Hitzewarnstufe für alle 27 Großstädte aus
Auch bei Österreichs östlichen Nachbarn Slowakei und Ungarn sorgt die Hitzewelle weiterhin für Behinderungen bei der lokalen Strom- und Wasserversorgung. Sowohl Bratislava als auch Budapest
verzeichneten am Montag mit 39,9 beziehungsweise 39,6 Grad neue Höchstwerte für das jeweilige Stadtgebiet.
Unterdessen rief Italien für diesen Donnerstag für alle 27 Großstädte des Landes die höchste Hitzewarnstufe aus, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die Alarmstufe Rot signalisiert einen potenziellen Gesundheitsnotstand und ein ernstes Risiko für die gesamte Bevölkerung. Es ist laut dem Ministerium das erste Mal in diesem Jahr, das die höchste Warnstufe für alle Großstädte im Land gilt. In einigen Regionen stiegen die Temperaturen zuletzt auf bis zu 40 Grad.
Hitze
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