Philippe Sly hat am Dienstag seine persönliche Passion durchlitten. Der Bassbariton bekommt in der Titelpartie des „Saint François d’Assise“ bei den Salzburger Festspielen Matsch und Mehl ins Gesicht geschmiert, muss sich in Blut wälzen, blankziehen und nicht zuletzt einen gut sechsstündigen Abend bestreiten. Dafür durfte er sich am Ende im frenetischen Applaus des Publikums baden, was auch für Regisseur Romeo Castellucci galt, während Salzburgs Kirchenglocken läuteten.
© APA/BARBARA GINDLMehr Symbolismus geht nicht als bei Messiaen in Salzburg
vor 3 Stunden5. August 2026 um 03:05