„Wenn ich heute ganz nüchtern auf meine Beziehungen schaue, dann war jede auf ihre Art wichtig“, sagt die 61-Jährige im Interview mit der Zeitschrift Bunte. Zwar habe sie in ihrem Leben auch schmerzhafte Enttäuschungen erlebt, doch ihren Glauben an die Liebe habe sie nie verloren. „Lieber werde ich noch einmal enttäuscht, als dass ich aufhöre, an die Liebe zu glauben.“

Heute ist die Schauspielerin mit dem Berliner Bauunternehmer René Marchand glücklich. Für Thomalla ist klar: „Es muss jemanden da oben geben, der beschlossen hat: Der Beste kommt zum Schluss.“

Auch über ihre Ex-Partner verliert die Schauspielerin kein böses Wort. Im Gegenteil: „Andre Vetters hat mir die wunderbarste Tochter der Welt geschenkt“, sagt sie über den Vater ihrer Tochter Sophia Thomalla, die 1989 geboren wurde.

Ein Bild aus vergangener Zeit: Simone Thomalla und der verstorbene Schalke-Manager Rudi Assauer. Von 2000 bis Anfang 2009 bildeten die beiden ein prominentes Paar.

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Mit Schauspielkollege Sven Martinek verbindet sie nach wie vor eine enge Freundschaft. Und an ihre Beziehung mit dem verstorbenen Fußballmanager Rudi Assauer erinnert sie sich gerne zurück: Es sei eine „wilde, großartige Zeit“ gewesen.

Auch ihre langjährige Beziehung mit Handball-Star Silvio Heinevetter, der fast 20 Jahre jünger ist als sie, habe sie geprägt. „Ich war plötzlich die Frau mit dem deutlich jüngeren Mann und habe dafür ganz schön was um die Ohren bekommen“, erzählt Thomalla. Dass die Beziehung schließlich 13 Jahre hielt, habe sie selbst überrascht: „Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass daraus dreizehn gemeinsame Jahre werden.“

An ihrem heutigen Partner René Marchand schätzt sie vor allem die Bodenständigkeit. „Ich kann bei ihm einfach ich selbst sein“, sagt die Schauspielerin. Und noch etwas begeistert sie an ihm ganz besonders: „Ich finde es ziemlich attraktiv, dass er einen Werkzeugkoffer besitzt und alles reparieren kann.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzt sie: „Er ist die Sorte Mann, die alles kann.“ (TT, dpa)