Das komplette Drehbuch zum „Resident Evil“-Film von Regisseur Zach Cregger soll im Netz gelandet sein. Sollte der Leak stimmen, scheint ein verrückter Horror-Trip bevorzustehen, der die Community garantiert spalten und so manchen Fan fassungslos zurücklassen wird.
Während „Resident Evil Requiem“ seit Ende Februar wieder jede Menge Survival-Horror-Kost auf den heimischen Konsolen und dem PC bietet, soll die neue Verfilmung von Capcoms Franchise im kommenden Herbst auch im Kino wieder für düstere Grusel-Stimmung sorgen.
Und viele Fans zeigen sich hoffnungsvoller denn je. Der Grund: Zach Cregger, der aktuell wohl zu den angesagtesten Shooting-Stars im Horror-Genre zählt und mit „Barbarian“ sowie „Weapons“ zwei große Erfolge vorzuweisen hat, wird Regie führen.
Seinen Hype hat Cregger vor allem der Unvorhersehbarkeit seiner Filme zu verdanken, in denen er etwa die Story nach der Hälfte komplett auf den Kopf dreht. Zudem peppt er das Genre mit frischen, oft sehr schrägen Ideen auf, während er sogar vor humorvollen Einlagen nicht zurückschreckt – schließlich stammt er selbst aus der Comedy-Ecke.
Und dieses Rezept scheint womöglich auch auf seinen „Resident Evil“-Film zuzutreffen, wie das jetzt im Netz angeblich aufgetauchte Drehbuch vermuten lässt.
Achtung, Spoiler: Die folgenden Details stammen aus dem angeblichen Drehbuch-Leak. Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Die Story: Ein Organkurier im Chaos von Raccoon City
Zunächst auf 4chan aufgetaucht, fand das Drehbuch (via Kotaku) seinen Weg über Reddit bis ins ResetEra-Forum, wo die Fans nun fleißig diskutieren. Denn sollten die Infos stimmen, bewegt sich der Film in eine völlig unerwartete Richtung.
Im Mittelpunkt stehe laut Leak Austin Abrams („Euphoria“) Charakter Bryan. Das Ziel des Organkuriers: Eine Kühlbox mitten durch das Zombie-Chaos von Raccoon City zu seiner schwangeren Frau bringen.
So weit, so normal. Doch was dann folgt, klingt eher nach einer Mischung aus ekligem Body-Horror und völlig abgedrehter Slapstick-Action: Bryan stolpert mehr durch die Apokalypse, als dass er kämpft. Er trägt zwar eine RPD-Uniform, ballert aber fast nur Löcher in die Luft.

Zudem enthüllt das Skript tentakelschwingende Zombie-Hunde, Zombie-Kleinkinder, die der Held im Krankenhaus mit einem simplen Wischmopp abwehrt, einen fettleibigen Zombie, aus dem ein Schwarm Ratten bricht, und Gegner, die wie in einem Albtraum „zusammenstechen“ oder verschmelzen.
Und auf ein Happy End sei auch nicht zu hoffen: Stattdessen setze Cregger auf einen fiesen Schluss, bei dem Bryans eigene Infektion für einen blutigen Twist sorgt.
Die Überraschung: Viel Spiele-DNA im Skript
Doch trotz des schrägen Humors versprüht das Drehbuch auch mehr Videospiel-Charme als viele Vorgänger-Filme. So enthält das Skript etliche Mechaniken, die so eins zu eins aus den „Resident Evil“-Spielen stammen könnten.
Demnach sei die Munition im ganzen Film extrem knapp und Bryan müsse wie in den Spielen Schubladen und Schränke nach Vorräten durchsuchen. Zudem startet er klassisch mit einer Pistole und rüstet im Laufe des Films auf Schrotflinte und MP5 auf.
Obendrein gibt es wohl sogar eine Szene, in der ein Halbmond-Schlüssel für ein passendes Schloss gefunden werden muss, während auch altbekannte Schauplätze nicht fehlen: Von der Kanalisation bis hin zum obligatorischen Finale im Untergrund-Labor scheint alles dabei zu sein.
Allerdings stellt sich natürlich die Frage nach der Echtheit des Leaks – vor allem aufgrund des 4chan-Ursprungs. Doch Sony und Capcom scheinen im Hintergrund ordentlich aufzuräumen: Überall verschwinden Links zu Google-Drives und Foren-Threads werden gelöscht. Das kann durchaus als Zeichen gewertet werden, dass an der Sache etwas dran ist. Zudem sickerten auch bei Creggers früheren Filmen wie „Barbarian“ schon vorab handfeste Details durch.
Letztlich bleibt wohl nicht viel übrig, als auf den ersten Trailer zu warten, um herauszufinden, wie viel Wahrheit tatsächlich in diesem Leak steckt. Hierzulande soll der neue „Resident Evil“-Film am 17. September 2026 in den Kinos starten.
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