Hitze trifft im Freien Arbeitende, wie etwa Bauarbeiter, besonders

Hitze trifft im Freien Arbeitende, wie etwa Bauarbeiter, besonders

Foto:
APA/THEMENBILD

Die Hitze macht selbst Gesunden teils massiv zu schaffen. Darauf machte der Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Wolfgang Schreiber, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien aufmerksam. „Menschen, die an sich gesund sind, werden mit exzessiven Körpertemperaturen von 42 oder gar 42,5 Grad in Spitäler eingeliefert“, schilderte er. Deshalb mahnte das Rote Kreuz gemeinsam mit dem Bundesfeuerwehrverband, gerade in Wetterperioden wie derzeit, achtsam zu bleiben.

Unter anderem sind dabei besonders Menschen gefährdet, die auch bei solchen Temperaturen im Freien arbeiten müssen – Bauarbeiter zum Beispiel. Schreiber wies darauf hin, dass bei solchen Witterungsbedingungen nicht nur die Sterblichkeit ansteigt, wie unter anderem die AGES dieser Tage ausgeführt hat, sondern auch die Zahl der Einsätze für die Rettungsorganisationen signifikant ansteigt, um rund zehn bis 15 Prozent. Auch das sei Schwerstarbeit, in Schutzkleidung oft in überhitzten Wohnungen und ohne Abkühlungsmöglichkeiten.