Schweißen, fräsen, bohren
Dieser GZSZ-Star arbeitete früher bei VW am Band
06.08.2026 – 10:03 UhrLesedauer: 3 Min.
Chryssanthi Kavazi: Die Schauspielerin wurde in Wolfenbüttel geboren. (Quelle: IMAGO/Gartner/imago)
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Bekannt ist Chryssanthi Kavazi besonders als Laura bei GZSZ. Vor ihrer Schauspielkarriere wuchs sie bei Braunschweig auf und arbeitete im VW-Werk Salzgitter.
Viele Fernsehzuschauer kennen Chryssanthi Kavazi als Laura Bachmann aus der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Weniger bekannt ist, dass die Schauspielerin aus der Region Braunschweig stammt und vor ihrer Fernsehkarriere einen vollkommen anderen Beruf ausübte.
Kavazi wurde 1989 in Wolfenbüttel geboren. Aufgewachsen ist sie mit drei älteren Geschwistern in Hillerse im Landkreis Gifhorn. Ihre griechischen Eltern betrieben dort ein Restaurant. „Die haben einen Saal mit einer Theaterbühne. Da habe ich schon als kleines Kind drauf spielen dürfen“, verriet die Schauspielerin einmal im „Let’s Dance“-Podcast über ihre frühe Leidenschaft. „Das hat mich total getouched und ich fand das irgendwie toll.“
Erst einmal begann ihre berufliche Laufbahn allerdings abseits der Bühne. „In der Umgebung von Hillerse – in Wolfsburg und Braunschweig – gibt es nichts mit TV“, sagte sie in dem Podcast weiter. „Da arbeiten alle bei VW. Wenn du da sagst, du willst Schauspielerin werden, zeigen dir alle den Vogel.“
Auf Anraten ihrer Eltern zog es auch Kavazi schließlich zum Autobauer Volkswagen. Dort absolvierte sie ihre Ausbildung zur Industriemechanikerin für Produktionstechnik. „Ich kann drehen, fräsen, feilen“, zählt sie auf. Auch Bohren und Schweißen habe sie gelernt.
Kavazi über VW-Ausbildung: „Es war die beste Schule“
Nach der Ausbildung ging es dann ans Fließband. Ein Dreivierteljahr arbeitete sie dort und baute Motoren zusammen. Außerdem war sie bei der IG Metall als Jugendvertreterin sowie im Betriebsrat bei VW tätig, ging auf Demos und besuchte Sitzungen.
„Es war auf jeden Fall die beste Schule“, sagte sie im „Let’s Dance“-Podcast rückblickend über ihre Zeit bei VW. „Ich hatte großartige Kollegen. Das hat mir auch Spaß gemacht.“ Obwohl sie besonders mit der Schichtarbeit zu kämpfen hatte, möchte sie ihre Erfahrungen im Konzern nicht missen.
„Ich habe den Job sehr gerne gemacht. Es war gut, diese Grundlage zu haben. Ich weiß, wie es ist, eine andere Arbeit zu machen“, sagte sie. „Am Ende habe ich das gebraucht, um zu wissen, was ich möchte. Das habe ich da gelernt. Und ich bin sehr genau in meiner Arbeit. Das habe ich definitiv von meiner Volkswagen-Arbeit.“ Im Sommer 2024 begrüßte der Konzern sie sogar als Markenbotschafterin.

