Die steirische Landesregierung lädt zum Justizwachegipfel in die Grazer Burg. Ziel ist Verbesserungen für die Angestellten im Bereich zu erreichen.
Die Justizwache kämpft seit Jahren mit Herausforderungen. Rund 180 Justizwacheplanstellen fehlen österreichweit, viele offene Stellen bleiben lange unbesetzt. Die Folgen sind steigende Belastungen für die Beamten, zunehmende Krankenstände und Personalabwanderungen – auch beim Unterstützungspersonal wie Psychologen.
Die steirische Landesregierung lädt nun zum Justizwachegipfel in die Grazer Burg. „.Die langjährigen Forderungen der Personalvertretung sind berechtigt. Es braucht raschere Nachbesetzungen, bessere Arbeitsbedingungen und eine spürbare Entlastung des Personals. Deshalb richten wir heute einen gemeinsamen Appell an die Bundesministerin für Justiz“, sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.
Appell ans Justizministerium
Man wollle demnach den Bediensteten mit ihren Anliegen ein Gehör verschaffen. Neben Kunasek nahmen Stefan Jud, Vorsitzender der Justizwachegewerkschaft Landesleitung Steiermark (FSG), Günter Reinprecht, Vorsitzender-Stellvertreter der Justizwachegewerkschaft Landesleitung Steiermark (FSG), Roman Söllner, Bundesvorsitzender der Sektion Justizwache (AUF), NAbg. Bgm. Nicole Sunitsch sowie NAbg. Reinhold Maier am Gipfel teil.
Der Landeshauptmann plant die Ideen, die ihm auf den Weg mitgegeben wurden, nun Justizministerin Anna Sporrer von der SPÖ zu übermitteln. Für die Gewerkschaftsvertreter steht fest: „Ein Weiter wie bisher ist keine Option.“