Am vergangenen Wochenende wechselte mit Adam Daghim erst ein Offensivakteur vom FC Red Bull Salzburg zur TSG 1899 Hoffenheim, Ligaportal berichtete. Nunmehr steht im Raum, dass ein anderer Außenstürmer den umgekehrten Weg wählt und von den Kraichgauern zu den Mozartstädtern kommt. So haben die Roten Bullen laut dem Kicker Sportmagazin offenbar Deniz Zeitler ins Visier genommen. Doch im Werben um den 19-jährigen Offensivspieler der TSG um den österreichischen Cheftrainer Christian Ilzer, derzeit im Trainingslager in Seefeld/Tirol, mischt auch der deutsche Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn mit.

Daghim-Wechsel verändert Zeitlers Perspektive

Mit der Verpflichtung von Adam Daghim hat sich die Konkurrenzsituation in Hoffenheims Offensive deutlich verschärft. Der 20-jährige Neuzugang aus Salzburg ist auf jener Angriffsseite beheimatet, auf der sich Deniz Zeitler zuletzt in den Testspielen der Profis präsentieren durfte. Gemeinsam mit ÖFB-Teamspieler Alexander Prass sind die Optionen auf dieser Position nun noch dichter besetzt. Dass Zeitler beim Trainingslager der TSG in Österreich nicht mit dabei ist, unterstreicht seine derzeit schwierige Ausgangslage.

Für den Angreifer, der vor etwas mehr als einem Jahr aus seiner Geburtsstadt Ingolstadt nach Hoffenheim wechselte und in den vergangenen beiden Spielzeiten vor allem in der 3. Liga zum Einsatz kam, dürfte damit die Frage nach dem nächsten Karriereschritt immer mehr in den Vordergrund rücken. Die Chancen auf regelmäßige Einsatzminuten bei den Bundesliga-Profis scheinen für den Sohn einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters nach den jüngsten Entwicklungen jedenfalls gesunken zu sein.

Diese Situation möchte offenbar der FC Red Bull Salzburg nutzen. Die Roten Bullen, heute Abend (19 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) im Hinspiel-Einsatz in der dritten Runde der UEFA-Europa-League-Qualifikation gegen Pafos FC/Zypern, sehen in Deniz Zeitler dem Vernehmen nach einen möglichen Nachfolger für den Dänen Daghim und streben eine fixe Verpflichtung an. Als mögliche Ablösesumme werden zwischen vier und fünf Millionen Euro genannt. Ein Wechsel in die Mozartstadt würde dem Offensivtalent zugleich die Möglichkeit eröffnen, sich bei einem international ambitionierten Klub zu empfehlen.

Neben dem einstigen österreichischen Serienmeister arbeitet aber auch der SC Paderborn an einer Verpflichtung des dribbelstarken und antrittsschnellen Offensivspielers. Im Gegensatz zu den Salzburgern soll für den Bundesliga-Aufsteiger allerdings nur ein Leihgeschäft infrage kommen. Damit könnte Zeitler Spielpraxis in der höchsten deutschen Spielklasse sammeln, während Hoffenheim weiterhin sämtliche Rechte am Spieler behalten würde.

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