In Dubai ist ein Mann durch Trümmerteile nach einem Drohnenangriff gestorben. Die Behörden teilen mit, ein asiatischer Mann sei ums Leben gekommen, nachdem Trümmerteile im Zuge eines Luftabfangmanövers auf ein Fahrzeug gefallen seien. Der Vorfall habe sich im westlichen Stadtteil Al Barsha ereignet.
Zuvor hatte die Fluggesellschaft Emirates ihre Flüge von und nach Dubai vorübergehend ausgesetzt, die Behörden hatten auch hier von Gefahr durch Trümmerteile gesprochen. Die Dubaier Behörden teilen zudem mit, bei einem dritten Zwischenfall seien Trümmerteile an der Fassade eines Hochhauses in der Dubai Marina niedergegangen. Niemand sei verletzt worden.
Im Iran deutet ein einflussreicher Kleriker eine baldige Wahl des Nachfolgers für den getöteten Religionsführer Ali Chamenei an. Ajatollah Hassan Mosafari, ein Mitglied des für die Wahl zuständigen Expertenrates, sagte laut der Nachrichtenagentur Fars, man sei zuversichtlich, dass die Ernennung eines neuen Führers in den kommenden 24 Stunden erfolgen werde. Zugleich bat er darum, keine Gerüchte zu verbreiten, warum die Wahl bislang nicht erfolgt sei.
Zuvor war in religiösen Kreisen der schiitischen Hochburg Ghom Kritik immer lauter geworden, warum der für das Verfahren zuständige Expertenrat noch immer keinen Nachfolger bestimmt hat.
„Wir erwarten vom Expertenrat, in dieser Frage zügig vorzugehen, um sowohl die Hoffnungen des Feindes zunichtezumachen, als auch den Zusammenhalt und die Einheit der Nation zu bewahren“, erklärte der renommierte Ajatollah Hussein Nuri-Hamedani. Auch der einflussreiche Ajatollah Makarem Schirasi bezeichnete eine rasche Umsetzung als den besten Weg, die nationale Souveränität zu stärken und die Staatsangelegenheiten effektiv zu ordnen.
Ein geheimer Bericht des Nationalen Geheimdienstrats der USA bescheinigt der Trump-Regierung bei ihrem Krieg gegen den Iran nur geringe Erfolgschancen. Das Papier, das kurz vor dem Beginn des Krieges verfasst wurde, liegt der „Washington Post“ vor.