Kriege, Flucht oder Völkermorde: Die Geschichte ist voller Gräueltaten, die Menschen an Menschen verübt haben. Auch die gewaltsame Kolonialisierung Afrikas durch europäische Nationen ist so ein düsteres Kapitel. Viele betroffene Länder leiden noch heute unter den Folgen von Ausbeutung oder willkürlich gezogenen Grenzen. Aber auch die seelischen Wunden wirken über Generationen hinweg nach. Solchen „Schatten der Vergangenheit“ des Kongo-Freistaats (heute Demokratische Republik Kongo) nähert sich die Ausstellung mit diesem Titel in der Memminger Mewo-Kunsthalle künstlerisch an. Das Spannende an diesem internationalen Projekt ist die Transformation von Tanz in zeitgenössische Kunst.