Die gewöhnlich gut informierten englischen Quellen berichten, dass bereits im Dezember 2026 der Range Rover GT enthüllt wird – ein völlig neues Modell, das als viertüriges Coupé-Crossover zwar gewisse Designzitate aus der 4×4-Welt aufweisen, aber auf der Straße bleiben und sportlich orientiert sein wird. Über ein langes, hochgestelltes Fließheck-Fahrzeug wird quasi die Audi A5-Idee des schnittigen Viertürer-Coupés auf ein Crossover-Konzept übertragen. Im Grunde handelt es sich beim Range Rover GT um den Nachfolger des Velar, der dem Vernehmen nach Ende 2027 ausläuft. Bereist bekannt ist das Innendesign, dass extrem reduziert ist und völlig ohne Knöpfe am Armaturenbrett auskommt. Die große Beinfreiheit im Fond passt zum GT-Konzept, das bei aller Sportlichkeit auf hohen Reisekomfort ausgelegt ist. Erstmals kommt die neu entwickelte EMA-Architektur (Electrified Modular Architecture) mit 800-Volt-Technik zum Einsatz, die ursprünglich nur für batterieelektrische Fahrzeuge konzipiert war. Anfangs werden im Konfigurator auch nur leistungsstarke E-Antriebe mit kurzen Ladezeiten zu finden sein, im weiteren Produktzyklus ist aber eine Hybrid-Variante fix eingeplant. Ausgeliefert werden die ersten Range Rover GT im Frühjahr 2027, preislich wird sich das fast fünf Meter lange Modell unter dem Range Rover Sport einordnen.
Im Frühjahr 2027 wird dann ein kleinerer, rein elektrischer Defender vorgestellt, der sich zwischen dem coolen, aber engen Dreitürer Defender 90 und dem großen Defender 110 einordnet. Ein passender Name für den Neuen wäre somit Defender 100. Wie der Range Rover GT basiert auch dieses Modell auf der neuen EMA-Plattform mit 800-Volt-Technik, wird also entsprechend starke Motoren und kurze Ladezeiten haben – sowie später ebenfalls eine Hybrid-Alternative, die eventuell sogar ein Range Extender-Konzept sein könnte. Am Markt startet der kleinere Defender im Herbst 2027.
Danach, soviel kann man schon sagen, reißt der Neuheiten-Reigen von Land Rover nicht ab: Mit einem Evoque-Nachfolger in den Schauräumen ist 2028 zu rechnen. Dem Vernehmen nach soll das neue Modell auf EMA-Basis wieder cool aussehen, aber gleichzeitig praktischer werden – konzeptionell also zwischen dem aktuellen Evoque und dem Discovery Sport angesiedelt sein.