Der 2019 in München verurteilte deutsche EADS-Manager soll das Scheinunternehmen “Vector Aerospace LLP” mit Mitteln aus dem Eurofighter-Konzern gespeist haben. Am Ende lagen knapp 90 Mio. Euro im Topf, der offenbar ausschließlich als eine Art “Schwarzgeld-Kassa” diente. Laut Anklage der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), wurden über die Vector Aerospace LLP, die keine sonstige geschäftliche Tätigkeit entfaltet haben soll, Gelder “an zuvor bereits festgelegte Begünstigte” verteilt.