Während sich Marco Rossi
auf seine zweite Saison bei den Vancouver Canucks vorbereitet,
nimmt sich Österreichs NHL-Star Zeit für den heimischen Nachwuchs.
Im Rahmen der „Eishockey Days“ in Graz steht der 24-Jährige
gemeinsam mit rund 70 Kindern täglich auf dem Eis.
Vorbilder weitergeben
Für Rossi ist das Camp eine
Herzensangelegenheit. „Ich will den Kindern einfach etwas
zurückgeben“, erklärte der Nationalspieler gegenüber der „Kronen
Zeitung“. Als Nachwuchsspieler habe er selbst zu Größen wie Thomas
Vanek, Timo Meier und Michael Grabner aufgeschaut. Nun möchte er
der nächsten Generation Mut machen, groß zu denken und sich hohe
Ziele zu setzen.
Graz als zweites Zuhause
Graz hat für Rossi eine besondere
Bedeutung. Seine Mutter stammt aus der steirischen
Landeshauptstadt, zudem leben seine Großeltern dort. Durch
gemeinsame Trainingseinheiten mit den Graz 99ers entstand
schließlich die Idee für das Nachwuchscamp.
Auch den ersten Meistertitel der
99ers seit 1978 verfolgt Rossi mit großer Freude. Zu zahlreichen
Spielern pflegt er über das Nationalteam engen Kontakt, ebenso
verbindet ihn mit Sportdirektor Philipp Pinter und dem Grazer
Umfeld eine langjährige Beziehung.
Vorbereitung auf die
NHL-Saison
Sportlich richtet sich der Fokus
bereits auf die kommende NHL-Spielzeit. Ende August kehrt Rossi
gemeinsam mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Stefanie nach
Kanada zurück. Nach seiner Vertragsverlängerung über drei Jahre bei
den Vancouver Canucks möchte der Vorarlberger mit seinem Team den
nächsten Schritt machen und langfristig um den Stanley Cup
kämpfen.
Ob Rossi bei der nächsten
Weltmeisterschaft wieder für Österreich auflaufen kann, lässt er
offen. Die Belastung durch den dichten NHL-Spielplan mit mehr als
80 Saisonspielen sei enorm, weshalb zunächst die Gesundheit oberste
Priorität habe.
Bild:
https://www.facebook.com/Canucks
Ähnliche
Beiträge


