Der Gerstensaft bleibt ein stark nachgefragtes Genussmittel. Zuletzt lag der Pro-Kopf-Konsum bei 97,6 Litern pro Kopf. Während klassisches Bier zuletzt leicht an Boden verlor, setzt Alkoholfreies seinen Wachstumskurs fort.

Anlässlich des Internationalen Tags des Bieres am 7. August hat die AMA-Marketing aktuelle Zahlen zum Bierkonsum in Österreich veröffentlicht. Laut Statistik Austria wurden zuletzt pro Kopf durchschnittlich 97,6 Liter Bier im Jahr konsumiert. Umgerechnet entspricht das fast einem Seidel pro Tag beziehungsweise knapp zwei Litern pro Woche. Während der Konsum von klassischem Bier in den vergangenen Jahren leicht zurückging, entwickelte sich alkoholfreies Bier in die andere Richtung. 2025 erreichte der Pro-Kopf-Konsum bereits 4,3 Liter.

Hoher Selbstversorgungsgrad

Auch bei der heimischen Produktion weist die AMA-Marketing auf aktuelle Zahlen hin. Der Selbstversorgungsgrad Österreichs liegt bei Bier bei 106 Prozent. Bei alkoholfreiem Bier werden sogar 141 Prozent erreicht. Damit wird in beiden Kategorien mehr produziert, als im Inland verbraucht wird. „Konsument:innen interessieren sich heute nicht nur für den Geschmack eines Produkts, sondern auch für dessen Herkunft und Qualität“, sagt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing. Das AMA-Gütesiegel solle dabei Orientierung hinsichtlich Herkunft, Qualitätsstandards und Kontrollen bieten.

Vorgaben für Herkunft und Qualität

Für Bier mit dem rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel gelten Vorgaben entlang der gesamten Herstellung. Das für die Malzerzeugung verwendete Getreide muss herkunftsgesichert bezogen werden. Hopfen stammt aus Österreich, sofern dieser regelmäßig in marktrelevanten Mengen und entsprechender Qualität verfügbar ist. Chemische Konservierung und der Einsatz schaumstabilisierender Mittel sind nicht zulässig.Darüber hinaus wird die sensorische Qualität kontrolliert. Bei Verkostungen durch Expert:innen müssen die Biere die erste AMA-Güteklasse erreichen. Bewertet werden unter anderem Geruch, Geschmack, Vollmundigkeit, Frische, Bittere und Schaumstabilität. Ergänzt werden die Prüfungen durch jährliche Betriebskontrollen und regelmäßige Produktanalysen.

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