Eine Wanderung in Sölden hat am Sonntagnachmittag einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Eine 36-köpfige Gruppe mit mehreren Kindern geriet in unwegsames alpines Gelände, 14 Personen mussten am Ende per Hubschrauber geborgen werden.

Wie die Polizei berichtet, setzte sich die Gruppe aus drei Familien zusammen, darunter Erwachsene, Jugendliche und mehrere Kleinkinder in Kinderwägen. Laut Angaben der Polizei, hatten die Familien kurzfristig von der Bergstation der Wildspitzbahn aus eine Wanderung in nordöstliche Richtung unternommen.

Allerdings kam die Gruppe unterwegs immer wieder vom markierten Weg ab und geriet in unwegsames Gelände. Gegen 17.15 Uhr setzten zwei Personen schließlich einen Notruf ab.

Die Bergrettung Sölden rückte daraufhin aus, unterstützt von zwei Rettungshubschraubern. Bei dem Einsatz auf rund 2.325 Metern Seehöhe mussten 14 der insgesamt 36 Personen mittels Tau aus dem ausgesetzten Gelände geborgen werden. Die restlichen 22 Personen wurden von der Bergrettung zu Fuß begleitet und in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. (TT.com)