Unter 800 Konzerten erinnert sich Max Giesinger besonders oft an seinen Auftritt als Headliner von das Fest in Karlsruhe. Das gibt der Musiker aus Waldbronn am Freitag, 7. August, in einem Interview mit dem Sauerland Kurier zu.

Besondere Atmosphäre mit 45.000 Zuschauern

„Da waren 45.000 Zuschauer, ich war Headliner und hatte Special Guests dabei: Mark Forster, Peter Schilling, Johannes Oerding“, erinnert er sich an seinen Auftritt 2025 zurück. Das Besondere für ihn: „Dort habe ich früher meine ersten Bands gesehen – und es war immer mein Traum, zur Primetime selbst dort auf der Bühne zu stehen.“ Dabei habe es nicht immer danach ausgesehen, dass er eine so schillernde Karriere hinlegen würde.

„Ich war ein schüchternes Kind, hatte schlechte Noten“, erinnert er sich an die Schulzeit. Doch seine Oma habe ihm immer gesagt: „Das mit der Musik – das wird schon was.“ Der Song Mach’s gut ist dieser wichtigen Person in Giesingers Leben gewidmet. Er handelt auch von Abschied. Denn er trägt den Titel ihrer letzten Worte an ihn.

Der Erfolgshit kommt laut Giesinger nicht nach dem ersten Song

Giesinger erinnert sich, dass er 100 Songs schreiben musste, bis er groß rauskam. Er sagt über den einen Song, der den Durchbruch bringt: „Der kommt ja nicht vom Himmel gefallen.“ Doch Giesinger gelang das mit mehreren Liedern. Lieder wie „Wenn sie tanzt“, „80 Millionen“ oder „Auf das, was jetzt noch kommt“, gehören zu Giesingers meistgehörten Songs auf Spotify.

Max Giesinger and Friends beim Auftritt auf der Hauptbühne bei DAS FEST 2025.

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Max Giesinger and Friends beim Auftritt auf der Hauptbühne bei DAS FEST 2025.
Foto: Photo: Carmele/TMC-Fotografie

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Max Giesinger and Friends beim Auftritt auf der Hauptbühne bei DAS FEST 2025.
Foto: Photo: Carmele/TMC-Fotografie

„Ich bin mit meinen besten Kumpels unterwegs, wir stehen auf der Bühne und es macht alles so viel Spaß“, beschreibt Giesinger sein Leben als Sänger. Einige Teammitglieder kenne er seit dem Abitur. Doch für das nächste Album müsse er wieder Dinge erleben. Raus aus dem getakteten Touralltag kommen. Eine Idee wäre „als Barista in Südamerika zu arbeiten.“ Also zurück zu den Anfängen seiner Karriere. Die ersten Musikimpulse sammelte er nach dem Abitur in Australien und Neuseeland, wo er Work an Travel machte und sich als Straßenmusiker etwas dazuverdiente.