Sein Zugang: „Wenn man nicht ganz genau weiß, wofür man als Verein stehen will, dann gibt es viele Entscheidungsmöglichkeiten. Dadurch werden die äußeren Umstände viel wichtiger. Der Druck, die Berichterstattung – all das wird wichtiger als der eigene Weg, weil man den ja in Wahrheit gar nicht genau kennt.“
Er verweist auf die Episode mit Miron Muslic, der vor dem Intermezzo in Ried beim FAC super Arbeit leistete und dann in England und nun auf Schalke für Furore sorgt: „Wir wussten noch nicht genau, wofür wir als SV Ried stehen wollen, daher haben äußere Umstände die Überhand gewonnen und es wurde jemand geholt, der ganz andere Dinge wollte, die aber sehr gut zu den äußeren Umständen gepasst haben.“
Sport im Zentrum, aber richtig
Genau auf der Suche nach dieser Linie scheint auch der SK Rapid zu sein. Wenn die Antwort auf den Klauß’schen Spielstil Peter Stöger war und danach der aktuelle Coach Johannes Hoff Thorup, dann hapert es wohl an der Ausrichtung, egal, um wie viel Millionen die Spieler gehen.
Fiala sieht sich in dem Zusammenhang zwar als „Kluboptimierer„, wie er es nach dem Aufstieg 2025 nennt, verweist aber mit Blick auf die Infrastruktur und Co. damals auf eine wichtige Sache: „Ein schönes Stadion und tolles Trainingszentrum zu haben, wird dir am Platz nicht helfen, schwierige Phasen zu überstehen.“