Am Mittwoch steht Europa eine Sonnenfinsternis bevor, die spektakulärste seit 20 Jahren. Was Sie dazu wissen sollten – und wo man das Ganze am besten beobachten kann.
10. August 2026, 19:32 Uhr
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Am Mittwochabend schiebt sich der Mond in einer seltenen Prime-Time-Inszenierung vor die Sonne. In Deutschland beginnt das Spektakel um 19.11 Uhr, steigert sich bis kurz vor Sonnenuntergang zu einer schmalen Lichtsichel mit bis zu 90 Prozent Bedeckung im Südwesten, während sich die Zone der Totalität von Grönland über Island bis nach Spanien und Mallorca zieht – Europas erste totale Sonnenfinsternis seit 20 Jahren, ein kosmischer Blockbuster mit sehr langer Wiederholpause für Deutschland bis 2081. Der Text ordnet das Ereignis historisch ein, erinnert an 1999 und 2006, erklärt den statistischen Seltenheitswert solcher Totalitäten und liefert gleich den astronomischen Cliffhanger hinterher: Spanien bekommt 2027 schon die nächste totale und 2028 eine ringförmige Finsternis serviert, als hätte der Himmel dort ein Abo abgeschlossen. Zugleich funkt die Sicherheitsdurchsage dazwischen, und das zu Recht: Normale Sonnenbrillen, verrußte Bastelmythen und sonstige DIY-Hacks taugen nicht, empfohlen werden zertifizierte Finsternisbrillen nach EU-Norm oder, falls der Markt mal wieder Mondpreise aufruft, eine simple Lochkamera. Zum Schluss wird es praktisch und fast schon servicejournalistisch-podcastig: Wer freie Sicht nach Westen sucht, sollte raus aus der Häuserschlucht, rauf auf Anhöhen, Türme oder Sternwarten – und wer zufällig auf Mallorca sitzt, bekommt das Finale womöglich als Sonnenuntergangs-Show über dem Mittelmeer, Wetterglück inklusive.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Schon lange keinen Sonnenuntergang mehr verfolgt? Das sollten Sie ändern – und zwar am Mittwochabend. Kurz vor Sonnenuntergang kann man dann in großen Teilen Europas die spektakulärste Sonnenfinsternis seit mehr als 20 Jahren verfolgen, etwas Vorbereitung und Glück vorausgesetzt.
Los geht es in Deutschland ab 19.11 Uhr. Von rechts schiebt sich der Mond vor die untergehende Sonne. Erst verdunkelt er nur einen kleinen Teil, Minute für Minute wird der Schatten größer. Zwischen etwa 20 und 20.20 Uhr ist dann nur noch eine schmale Sichel zu sehen. Je weiter südwestlich der Standort der Beobachterinnen und Beobachter, desto mehr Fläche der Sonne sehen sie bedeckt: Von Freiburg aus sind es bis zu 90 Prozent, von Berlin aus immerhin 85.