Guido Strohecker sorgte einst mit Plänen für eine Tiefgarage am Eisernen Tor für Aufsehen. Nun macht er mit seinem zweiten Standbein von sich reden: Er übernimmt den Stand von Didi Dorner auf dem Jakominiplatz.

Ob er auch am Herd nach genauen Berechnungen vorgehen wird oder doch lässig nach Gefühl, wird sich zeigen – überraschend kommt das zusätzliche Engagement von Guido Strohecker in jedem Fall: Denn der Grazer Architekt, der einst mit seinen Plänen für eine Tiefgarage unter dem Eisernen Tor für Aufsehen gesorgt hat, geht parallel unter die Gastronomen. Strohecker wird ab Herbst bei seinem neuen Stand auf dem Jakominiplatz eine „Gulascherie“ auftischen.

Komplett will Strohecker den Vorhang erst in ein paar Wochen lüften, der Kleinen Zeitung verrät er aber, dass er beim Aufsteirern-Fest am 19. September erstmals probehalber Kostproben serviert. Immerhin rund 15 verschiedene Gulasch-Sorten wird er im Angebot haben, darunter auch ausgefallene sowie vegetarische Varianten – jeweils fix in Gläsern zubereitet, um sie vor Ort am Jakominiplatz zu verschmausen oder um sie für daheim mitzunehmen. „Beim Gulasch weiß man ja: Aufgewärmt schmeckt es am besten“, lacht Strohecker. Ja, er werde immer wieder auch selbst zum Kochlöffel greifen, allerdings unterstützt von namhaften Profis. Ja, er werde weiterhin als Architekt arbeiten – sein Büro liegt ja nur wenige Gehminuten entfernt.

Architekt Guido Strohecker geht zusätzlich in die Gastronomie © KLZ/Maria KanizajArchitekt Guido Strohecker geht zusätzlich in die GastronomieVon Didi Dorner übernommen

Auch der Standort der „Gulascherie“ – auf der Rückseite der fixen Gastroeinheiten entlang der Bimhaltestelle – hat sich längst einen Namen gemacht: Bis vor Kurzem hat hier Haubenkoch Didi Dorner eigene Würstel angeboten.

Gleich neben der künftigen Gulascherie wird ebenfalls umgebaut – und ein Neustart vorbereitet © SariaGleich neben der künftigen Gulascherie wird ebenfalls umgebaut – und ein Neustart vorbereitetAsia-Neustart

Es ist nicht das einzige Standl, das derzeit umgebaut wird: Vielmehr legen sich gleich nebenan ebenfalls Handwerker ins Zeug, bereitet doch das Team hinter MayKay einen Neustart in der früheren Ramen-Bar vor. Ab Ende August will man unter dem Namen „Pulld“ selbstgemachte Lanzhou-Nudeln servieren.