Zwei junge Frau stehen vor einem Häuserblock und schauen in die Kamera

Stand: 11.08.2026 07:14 Uhr

Eine junge Mutter, die aus Sehnsucht nach Liebe ihre Kinder sich selbst überlässt, steht im Zentrum des NDR „Nordlichter“-Films „Mama?“. Bis zum 14. August wird er noch in Hamburg, Niedersachsen und Bremen gedreht. Hauptdarstellerin ist Harriet Herbig-Matten („Schwarzes Gold“).

Der Kinofilm „Mama?“ (Arbeitstitel) erzählt von Tini , einer jungen Mutter, die zu wissen scheint, was sie will. Und das ist eigentlich nur: das Beste für sich und für ihre Kinder. Dabei verfolgt sie ihr Ziel teils selbst wie ein Kind – impulsiv, unüberlegt, störrisch.

Kinofilm über Mutterschaft, Selbstverleugnung und Schuld

Auf der Suche nach Halt trifft sie auf Basti (Ludger Bökelmann), der ihr Hoffnung verspricht – und trifft eine fatale Entscheidung: Sie sperrt ihre Kinder ein, um dieses „Beste“ für sie zu erreichen.

Was folgt, ist ein schmerzhafter Abstieg in Selbstverleugnung, Schuld und den Versuch, sich selbst und ihre Kinder zurückzugewinnen. Der Film beobachtet Tini nicht als Täterin, sondern als Mensch in einer Welt aus sozialen Zwängen, patriarchalen Machtstrukturen und emotionaler Verwahrlosung. Der Film ist eine Geschichte über Abhängigkeit, Selbstermächtigung und die brennende Frage: Wie kann man lieben, wenn man sich selbst nie geliebt hat?

Key Visual zur Serie "Scwarzes Gold" mit brennendem Hof, Bohrturm und Reiter

Gier und Verrat in der Lüneburger Heide: Historische NDR Serie erzählt die Geschichte zweier Familien während des Ölbooms.

Harriet Herbig-Matten und Ludger Bökelmann in Hauptrollen

Schauspielerin Harriet Herbig-Matten ist unter anderem bekannt aus den Serien „Schwarzes Gold“, „Maxton Hall“ sowie von den Kinofilmen „Bibi & Tina“. Die sechs Folgen „Schwarzes Gold“, gedreht in der Lüneburger Heide, stehen noch bis 2027 in der ARD Mediathek und wird im September erneut an zwei Terminen im NDR Fernsehen ausgestrahlt. Die preisgekrönte Musik stammt von Komponist Hans Zimmer.

Das Drehbuch zu „Mama?“ schrieb Uli Klingenschmitt, Regie führt Katharina Sporrer. Produzent*innen sind Anette Unger und Sven Rudat (Leitwolf Filmproduktion GmbH), Producer ist Henry Tritschler. Die Redaktion liegt bei Philine Rosenberg (NDR).

Mit dem Talentförderprogramm „Nordlichter“ bieten der NDR, die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und die nordmedia – Film und Medienförderung Niedersachsen/Bremen jungen Filmschaffenden die Chance, moderne und eigenwillige norddeutsche Genre-Geschichten zu erzählen.

Eine junge Frau und ein junger Mann sind mit Öl übergossen - Szene aus "Schwarzes Gold" mit Harriet Herbig-Matten und Aaron Hilmer

Die Filmmusik der NDR Erfolgsserie, komponiert von Hans Zimmer und Aleksey Igudesman, bekam die begehrte Auszeichnung.

Ella (Leena Uotila) holt Lasse (Tom Wentzel).

Die Filmnächte dienen als Einstimmung auf die Nordischen Filmtage Lübeck. Mit dabei: die Tragikomödie „Mummola – Finnische Weihnachten“.

Ein Mann zeigt mit dem Finger in die Kamera.

Der Hollywood-Komponist spricht über die Serie „Schwarzes Gold“, die während des Ölbooms in der Lüneburger Heide um 1900 spielt.

Die Player Tim (Bruno Alexander), Anthony (Emil Belton) und Abdel-Rahman (Arman Kashani) stehen zwischen künstlichen Palmen, rechts davor Regisseurin Amelie (Larissa Sirah Herden).

Im Bereich Fiktion wird die NDR Serie „Festmachen“ prämiert, auch die Produktion „Player of Ibiza“ bekommt einen Preis.

Das Cover zur Serie "Schwarzes Gold".

In der Region wurde nicht nur gedreht. Die Serie rückt auch das Öl-Fieber in der Heide in die Öffentlichkeit.

Szene aus der Serie "Maxton Hall"

Die Romanverfilmung der Hamburger Autorin geht in die zweite Staffel – eine dritte ist bereits abgedreht.

Eine junge Frau im rosafarbenen Hemd schaut in die Kamera

Die Hamburg Media School-Absolventin Caren Wuhrer dreht einen neuen „Nordlichter“-Film über Jugendängste und Altersarmut in Hamburg-Steilshoop.