Mit einem Wechsel dieses Kalibers hätte wohl niemand gerechnet. Während in der NBA über die Zukunft von Nikola Jokić (31) spekuliert wird, enthüllt ein Klub-Boss jetzt einen spektakulären Vorstoß und macht daraus kein Geheimnis.

Der dreimalige MVP der NBA gilt als Gesicht der Denver Nuggets und hatte zuletzt mehrfach betont, seine Karriere am liebsten in Colorado beenden zu wollen. Trotzdem versuchte ein europäischer Spitzenklub offenbar, genau das zu verhindern.

Überraschender Vorstoß aus Griechenland

Wie Panathinaikos-Besitzer Dimitris Giannakopoulos (52) im Podcast „Euro Insiders“ verriet, unterbreitete er Jokic und den Denver Nuggets in diesem Sommer ein konkretes Angebot. Ziel: den Serben in die Euro League holen.

„Die Leute werden sagen, ich mache Witze. Aber nein: Ich habe seinem Team und ihm ein wirklich ernsthaftes Angebot gemacht. Es wurde abgelehnt“, sagte der Klub-Boss.

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Noch erstaunlicher: Giannakopoulos wollte den Serben sogar aus seinem laufenden Vertrag herauskaufen. Die Antwort aus Denver fiel deutlich aus: „Es dauerte nur Sekunden. Sie sagten: ‚Wer? Griechenland? Wo? Was? Tschüss!’“.

Jokics Berater Miško Ražnatović bestätigte gegenüber „Athletiko“, dass es den Kontakt tatsächlich gegeben habe.

Traum lebt trotzdem weiter

Aufgeben will Giannakopoulos trotzdem nicht. „Wartet ab, was nächstes Jahr passiert. Lacht bloß nicht! Ich werde ihn nächstes Jahr unter Vertrag nehmen“, kündigte er selbstbewusst an.

Realistisch erscheint das allerdings kaum. Jokic erklärte nach dem Playoff-Aus der Nuggets erst vor wenigen Wochen: „Ich möchte weiterhin für den Rest meiner Karriere bei den Nuggets bleiben.“

Dass der Center bereits zum zweiten Mal auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung verzichtete, sorgt dennoch für Spekulationen. Laut den NBA-Insidern Marc Stein und Jake Fisher steckt dahinter vor allem ein finanzieller Grund: Im Sommer 2027 könnte Jokic den wohl lukrativsten Vertrag der NBA-Geschichte unterschreiben – über rund 359,5 Millionen Dollar.