Auch wenn ihr von diesem Film bis jetzt noch nie gehört habt, werdet ihr ihn nach dem Schauen nie mehr vergessen. Der Psychothriller/Horror-Mix Possession des polnischen Regisseurs Andrzej Zulawski ist ein markerschütternder Schocker, der noch immer eher ein Nischendasein als bizarrer Geheimtipp für Genre-Fans fristet.

Nächstes Jahr könnte der Film nochmal neue Aufmerksamkeit bekommen, denn zurzeit dreht Smile- und Smile 2-Regisseur Parker Finn ein Remake von Possession. Für seine Neuauflage wurde jetzt ein ungefährer US-Kinostart festgelegt.

Possession-Remake startet 2027 in den USA

Das Original von Zulawski spielt im geteilten Berlin Anfang der 80er-Jahre. Hier liegt das Eheleben der Hauptfiguren Mark (Sam Neill) und Anna (Isabelle Adjani) längst in Trümmern. Als der Ex-Geheimdienstmitarbeiter eines Tages herausfindet, dass seine Frau eine Affäre mit dem deutschen Intellektuellen Heinrich (Heinz Bennent) hat, engagiert er einen Privatermittler, der Anna nachstellt. Dabei wird ein noch viel monströseres Geheimnis gelüftet.

Hier könnt ihr noch einen deutschen Trailer zum Original-Possession schauen:

Possession – Trailer zu Wiederaufführung (Deutsch) HD

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Schon länger ist bekannt, dass Parker Finn ein Remake von Possession dreht. Seit diesem Jahr stehen außerdem Margaret Qualley (The Substance) und Callum Turner (Rosebush Pruning) als Stars in den Hauptrollen fest. Jetzt berichten verlässliche Branchenseiten wie Variety , dass das verantwortliche Studio Paramount einen US-Kinostart im Sommer 2027 für die neue Possession-Version festgelegt hat. Zu einem deutschen Release gibt es noch keine Infos, dieser dürfte aber auch irgendwann nächstes Jahr erfolgen.

Wo und wie kann man das Original schauen?

Falls ihr Possession bislang noch gar nicht kanntet und jetzt neugierig geworden seid, dann könnt ihr das Original von 1981 bei VoD-Anbietern wie Amazon Prime und Apple TV leihen oder kaufen. In einer Streaming-Flatrate ist der Schocker derzeit nirgends verfügbar.

So oder so ist Zulawskis Meisterwerk ein absoluter Pflichtfilm für alle, die ansatzweise etwas mit intensiven oder schockierenden Erfahrungen anfangen können. Neben der Story um eine erbitterte Ehekrise ist Possession ungefähr zu gleichen Teilen ein verstörender Mix aus schleimig-abstoßenden Genre-Elementen, das Porträt einer geteilten Stadt, die immer noch vom Krieg gezeichnet ist, und eine apokalyptische Höllenfahrt.

Unvergesslich ist dabei vor allem die entfesselte Schauspielleistung von Isabelle Adjani. Wer The Substance oder dieses Schmuckstück  gesehen hat, kann sich jedenfalls Margaret Qualley schon als perfekten Ersatz für das kommende Remake vorstellen. Neben ihr und Callum Turner spielen in der Possession-Neuauflage weitere Stars wie Paul Dano, Diego Calva, Madeline Brewer, Emory Cohen und Nicholas Alexander Chavez mit.