„Ex on the Beach“-Eklat
Aktualisiert am 12.08.2026, 15:04 Uhr

Brenda Brinkmann steht in der Kritik.
© IMAGO/STAR-MEDIA
Reality-Kandidatin Brenda Brinkmann sorgt mit einem kalkulierten Racheplan gegen ihren Ex-Freund in der RTL-Show „Ex on the Beach“ für heftige Diskussionen. Nun zieht ihr Social-Media-Management die Konsequenzen.
Die Kontroverse um Reality-Kandidatin Brenda Brinkmann hat eine neue Stufe erreicht: Ihr Social-Media-Management gab auf Instagram bekannt, die geschäftliche Zusammenarbeit mit Brinkmann nach „sorgfältiger Abwägung“ zu beenden. Hintergrund ist eine umstrittene Szene in der elften Folge von „Ex on the Beach“, die für Kritik sorgte.
„Jegliche Form von psychischer oder physischer Gewalt lehnen wir entschieden ab“, schreibt das Management. Die Zusammenarbeit mit Brinkmann habe sich ausschließlich auf die Betreuung und Vermittlung von Social-Media-Kooperationen bezogen. „In die Dreharbeiten und die dortigen Geschehnisse“ bei „Ex on the Beach“ sei man nicht eingebunden gewesen, heißt es weiter. Auch Brinkmanns persönliches Statement nach der Ausstrahlung sei ohne vorherige Abstimmung veröffentlicht worden.
Gleichzeitig richtete das Management einen deutlichen Appell an die Öffentlichkeit: Berechtigte Kritik dürfe niemals in Hass oder persönliche Angriffe umschlagen. Das Ausmaß entsprechender Kommentare und Nachrichten betrachte man „mit großer Sorge“. Trotz der Beendigung der geschäftlichen Beziehung sehe man sich auf menschlicher Ebene weiterhin in der Verantwortung, Brinkmann „nicht vollständig allein zu lassen“, da die aktuelle Situation eine „außergewöhnliche Belastung“ darstelle.
Brenda Brinkmann schmiedete Racheplan gegen Ex
Brinkmann hatte in der elften Folge von „Ex on the Beach“ gegenüber Mitkandidat Gigi Birofio eine gezielte Strategie offenbart, um ihren Ex-Freund Laurenz Pesch (25) emotional zu manipulieren. Sie wolle ihm vorspielen, noch Gefühle für ihn zu hegen – und ihn dann vor seinen Augen mit einem anderen Mann verletzen. „Ich möchte, dass er die ganze nächste Zeit hier leidet, während ich hier bin“, erklärte Brinkmann in der Sendung. Birofio kommentierte den Plan mit den Worten: „Das ist dämonisch.“
Auf dem offiziellen Instagram-Account der Show veröffentlichte der Sender den entsprechenden Videoausschnitt – versehen mit einem Hinweis auf emotionale Manipulation und Hilfsangebote.
RTL nimmt Stellung
Eine RTL-Sprecherin betonte gegenüber „Bild“, der Schutz der Teilnehmer habe „höchste Priorität“. Reality-Formate bildeten „problematische und emotional verletzende Verhaltensweisen“ bewusst authentisch ab, da ein Ausblenden diese „nicht weniger problematisch“ mache.
Bei Grenzverletzungen werde geprüft, welche Maßnahmen ergriffen werden – diese reichten „von Gesprächen und klaren Auflagen bis hin zum Ausschluss“, so die Sprecherin.
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Brinkmann entschuldigt sich per Video
Nach der Ausstrahlung der Folge hatte Brinkmann ihr bisheriges Instagram-Profil gelöscht und einen neuen Account eingerichtet. Dort hatte sie sich am 9. August in einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit gewandt: „Ich möchte mich in aller Form bei jedem entschuldigen, den ich verletzt habe oder den ich getriggert habe. Ich arbeite an mir.“
Zugleich bat sie darum, keinen Hass zu verbreiten. Sie befinde sich derzeit nicht in Deutschland und habe ihren Pass verloren, teilte sie mit. Zu einem späteren Zeitpunkt wolle sie sich offener zu den Vorgängen äußern. (red)
Verwendete Quellen