Der 28-jährige Belarusse wurde nach der Verhandlung enthaftet

Der 28-jährige Belarusse wurde nach der Verhandlung enthaftet

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APA/GEORG HOCHMUTH

Ein 28-jähriger Belarusse ist am Mittwoch am Wiener Landesgericht für verbotene Exporte von Werkzeugmaschinen und Spezialgeräten nach Russland rechtskräftig zu 21 Monaten teilbedingter Haft verurteilt worden. Der Mann hatte seit 2022 als Geschäftsführer eines Wiener Unternehmens die Ware über Drittstaaten nach Russland geliefert und dabei die aufgrund des Überfalls auf die Ukraine verhängten EU-Sanktionen gegen Moskau umgangen.

Die sanktionierten Industriegüter, die für die Metallverarbeitung benötigt wurden, landeten bei Unternehmen, die dem russischen Staatskonzern ROSTEC zuzuordnen sind. Nach Erkenntnissen der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), auf Basis derer Ermittlungen am 13. Mai 2026 die Festnahme des 28-Jährigen erfolgte, war das Spezialgerät zur Herstellung von Triebwerken für Marschflugkörper und Kampfflugzeugen sowie weiterer militärischer Ausrüstung erforderlich.