Um die industrielle Einführung seiner Physical AI in Europa voranzutreiben, hat der bayrisch-chinesische KI-Robotik-Newcomer FMC³ Robotics Dr. Joachim Fetzer zum Präsidenten für Europa berufen. Der langjährige Automotive-Manager soll bei dem 2025 in Ingoldstadt gegründeten KI-Robotik-Unternehmen das Industriekundengeschäft aufbauen und die Skalierung seiner Physical-AI-Plattform in Europa vorantreiben. Fetzer bringt knapp 30 Jahre Führungserfahrung aus der Automobilelektrifizierung und Antriebstechnik mit, unter anderem von Bosch, SB LiMotive, Brusa und Marelli.

KI-Plattform als Roboter-Gehirn

FMC³ Robotics entwickelt eine hardwareunabhängige KI-Plattform, die unterschiedliche Robotersysteme mit KI-Fähigkeiten ausstatten soll – von der Datenerfassung bis zum Training einsatzfähiger Modelle. Die Plattform soll sich auf verschiedene Robotertypen übertragen lassen, darunter humanoide und mobile Roboter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Ingolstadt und unterhält zusätzlich ein Büro in Shanghai.

Ausbau des Industriekundengeschäfts

Als Präsident für Europa verantwortet Dr. Joachim Fetzer den Ausbau des Industriekundengeschäfts, den Aufbau von Partnerschaften für die Serienproduktion sowie lokaler Teams. Sein Netzwerk in der europäischen Fertigungsindustrie und den Lieferketten soll FMC³ Robotics helfen, schneller in konkrete industrielle Anwendungen zu kommen.

„Physical AI hat sich von der Grundlagenforschung hin zur praktischen Validierung konkreter Anwendungen entwickelt“, sagte Fetzer. „FMC³ hat mit seinem Datenkreislauf und der Modelltrainingsarchitektur eine starke technologische Basis geschaffen. Ich sehe eine klare Perspektive, diese AI-Brain-Plattform in großem Maßstab in industrielle Robotersysteme zu integrieren. Europa bietet dafür mit seinen hohen Fertigungsstandards und seiner dichten Kundenlandschaft das ideale Umfeld.“

Von der Automobilindustrie zur KI-Robotik

Fetzer verbrachte rund 20 Jahre bei Bosch, zunächst in der Softwareentwicklung für Batteriemanagementsysteme, später in Führungspositionen für Elektrifizierung und Hybridantriebe. Als Executive-Board-Mitglied des Bosch-Samsung-Joint-Ventures SB LiMotive begleitete er die Entwicklung von Traktionsbatterien bis zur Serienlieferung; als CTIO von Marelli verantwortete er die globale Forschung und Entwicklung sowie die Integration von Hard- und Software für internationale Automobilhersteller.

„Die industrielle Robotik befindet sich in einem grundlegenden Wandel: weg von starrer, fest programmierter Automatisierung hin zu dynamischer Physical AI, die sich auf dem Shopfloor anpassen kann und zugleich Zuverlässigkeit auf Automotive-Niveau bietet“, sagt Cheng Wang, CEO von FMC³ Robotics. „Joachim hat diesen umfassenden Wandel der Automobilindustrie selbst durchlaufen und versteht, wie sich Softwareintelligenz in Systeme für die Serienproduktion integrieren lässt. Seine Führung wird FMC³ stärken, während wir unsere AI-Brain-Plattform für die industrielle Robotik weiterentwickeln.“

www.fmc3-robotics.ai

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