13.08.2026 um 22:56 Uhr |
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Der RSC Anderlecht ist nur noch eine Runde von der Ligaphase der Europa League entfernt. Die „Veilchen“ setzten sich am Donnerstagabend im heimischen Lotto Park mit 3:2 gegen PAOK Saloniki durch und machten damit nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel den Einzug in die Play-offs perfekt. Dort wartet nun Kairat Almaty aus Kasachstan.
Mit dem knappen Vorsprung aus dem Hinspiel im Rücken versteckte sich Anderlecht keineswegs. Bereits nach zwei Minuten bot sich Danylo Sikan die erste Gelegenheit, sein Abschluss nach einer Hereingabe strich jedoch knapp am Tor vorbei. Auch PAOK meldete sich früh zu Wort: Nach einer Kombination über Giannis Konstantelias konnte Andrija Zivkovic die Aktion in der neunten Minute nicht erfolgreich abschließen.
Anschließend übernahmen wieder die Gastgeber das Kommando. Mihajlo Cvetkovic (11.) und Ali Mamaar (16.) scheiterten zunächst am griechischen Schlussmann, ehe sich der Druck der „Veilchen“ auszahlte. Nach einem abgewehrten Kopfball von Giulian Biancone reagierte Léo Pétrot am schnellsten und brachte Anderlecht in der 20. Minute mit 1:0 in Führung.
Anderlechts Giulian Biancone (links) im Duell mit Giannis Konstantelias (rechts)
| Foto: belga
Die Gäste aus Thessaloniki erhöhten danach den Druck und kamen noch vor der Pause zum Ausgleich. Zivkovic wurde am zweiten Pfosten sträflich allein gelassen und köpfte in der 34. Minute zum 1:1 ein.
Kurz vor dem Seitenwechsel fehlten Anderlecht nur wenige Zentimeter zur erneuten Führung. Ein Freistoß von Sikan krachte in der 44. Minute an die Latte. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel benötigten die Gastgeber allerdings nur zwei Minuten, um erneut zuzuschlagen. Lukas Ambros setzte sich durch die PAOK-Abwehr durch und traf zum 2:1 (47.).
Anderlecht blieb am Drücker – und Sikan sorgte wenig später für das Highlight des Abends. Der Ukrainer überwand Torhüter Jiri Pavlenka in der 55. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer zum 3:1. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten die Brüsseler angesichts des Hinspielergebnisses alle Trümpfe in der Hand.
PAOK beendet Partie zu neunt
Ganz ohne Zittern ging es dennoch nicht. Alexander Jeremejeff verkürzte in der 88. Minute per Elfmeter auf 2:3. Mehr gelang den Griechen jedoch nicht. In der Nachspielzeit verlor PAOK zudem noch Zivkovic und Jeremejeff durch Platzverweise und beendete die Partie mit nur neun Spielern.
Lukas Ambros war am Donnerstagabend erfolgreich.
| Foto: belga
Anderlecht setzte sich damit über beide Begegnungen mit insgesamt 4:2 durch. In den Play-offs wartet mit Kairat Almaty nun die letzte Hürde auf dem Weg in die Ligaphase der Europa League. Die Kasachen waren am Dienstag in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League an Levski Sofia gescheitert und wechselten dadurch in die Europa League.
Kairat bringt allerdings Erfahrung auf der großen europäischen Bühne mit. In der vergangenen Saison spielte der Klub noch in der Ligaphase der Champions League, blieb dort aber weitgehend chancenlos. Mit nur einem Punkt aus acht Partien belegten die Kasachen den 36. und damit letzten Platz. Unter anderem setzte es eine 1:4-Niederlage gegen Club Brügge.
Das Hinspiel zwischen Kairat und Anderlecht findet am kommenden Donnerstag in Kasachstan statt, eine Woche später fällt im Lotto Park die Entscheidung. Unabhängig vom Ausgang ist Anderlecht bereits europäischer Fußball bis mindestens zum Jahresende garantiert: Der Sieger zieht in die Ligaphase der Europa League ein, der Verlierer wechselt in die Ligaphase der Conference League.
1:1 gegen Göteborg reicht: Gent steht in den Conference-League-Play-offs
Matties Volckaert traf am Donnerstagabend für Gent.
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Auch AA Gent darf weiter von der Ligaphase der Conference League träumen. Die „Buffalos“ kamen am Donnerstagabend im Rückspiel gegen IFK Göteborg zwar nicht über ein 1:1 hinaus, zogen dank des 1:0-Erfolgs aus dem Hinspiel aber in die Play-offs ein. Mathias Volckaert brachte Gent in der 27. Minute in Führung, ehe Saidou Alioum fünf Minuten vor Schluss für die Schweden ausglich. In der letzten Qualifikationsrunde trifft die Mannschaft von Trainer Rik De Mil nun auf den schottischen Klub Hibernian. Das Hinspiel steigt am 20. August, das Rückspiel eine Woche später. Der Sieger zieht in die Ligaphase der Conference League ein. (calü)