Mit einer Schreckschusswaffe sollen vier Männer Freitagfrüh versucht haben, in eine Wohnung in Innsbruck einzudringen. Nach einem Handgemenge flüchteten die Verdächtigen. Die Polizei fahndete unter anderem mit Cobra, SIG und Diensthunden.

Innsbruck – Ein nächtlicher Polizeieinsatz hat Freitagfrüh in Innsbruck für Aufsehen gesorgt. Gegen 4.40 Uhr versuchten vier Männer, in eine Wohnung in der Kirschentalgasse im Stadtteil Hötting einzudringen. Zunächst schlugen sie auf eine Fensterscheibe ein.

Als diese offenbar nicht sofort zu Bruch ging, soll einer der Männer mit einer Schreckschusswaffe auf das Fenster geschossen haben, worauf die Scheibe zu Bruch ging. Laut Zeugenaussagen kam es daraufhin zu einem Handgemenge. Kurz danach ergriffen die vier Männer die Flucht.

Cobra durchsuchte Wohnung

Der Bewohner der Wohnung war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht zu Hause und kam erst später hinzu. Beamte des Einsatzkommandos Cobra durchsuchten die Wohnung, konnten dort allerdings keine der mutmaßlich Beteiligten antreffen.

Für die anschließende Fahndung wurde ein größeres Polizeiaufgebot mobilisiert. Neben mehreren Streifen sowie Einsatzkräften des Einsatzkommandos Cobra, waren zudem die Schnellen Interventionsgruppe (SIG) sowie die Polizeidiensthundeinspektion im Einsatz. Die Hintergründe des Vorfalls und die Identität der Geflüchteten sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen laufen. (TT)

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