Italienische Polizei findet gestohlene Kunst von Renoir, Cézanne und Matisse

Im Frühling erbeuteten Diebe in einer Blitzaktion drei Gemälde im Wert von mehreren Millionen aus einem Museum nahe Parma. Jetzt hat die Polizei die Kunstwerke aufgespürt.

Publiziert heute um 15:45 Uhr

LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred Carabinieri TPC posieren mit drei sichergestellten Gemälden: Cézannes «Tasse et plat de cerises», Matisses «Odalisque Sur La Terrasse» und Renoirs «Les Poisson».

Die Carabinieri posieren stolz mit den Kunstwerken in Parma am 14. August 2026.

Foto: Carabinieri (Keystone)

In Italien sind drei aus einem Privatmuseum nahe der Stadt Parma gestohlene Kunstwerke von Renoir, Cézanne und Matisse sichergestellt worden. Die Gemälde im Wert von mehreren Millionen Euro seien bei Durchsuchungen gefunden worden, die von der Staatsanwaltschaft angeordnet worden seien, teilte die italienische Polizei am Freitag mit. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt. Die Ermittlungen dauerten demnach an.

Bei den gestohlenen Gemälden handelt es sich um «Fische» von Auguste Renoir, «Stillleben mit Kirschen» von Paul Cézanne und «Odalisque auf der Terrasse» von Henri Matisse. Nach Behördenangaben wird der Wert des Cézanne auf 5,6 Millionen Franken, der des Renoir auf 2,8 Millionen und der des Matisse auf 18’900 Franken geschätzt.

Der Diebstahl hatte sich im März im Privatmuseum Stiftung Magnani-Rocca, rund 20 Kilometer von Parma in Norditalien entfernt, ereignet. Laut Polizei brachen die Diebe nachts durch den Haupteingang ein. Örtliche Medien berichteten, für den Diebstahl hätten die Einbrecher weniger als drei Minuten gebraucht. Sie seien über die Gärten des Museums entkommen.

Zwei weisse Pfauen auf einer Rasenfläche vor einer eleganten, mehrstöckigen Villa mit Bogenfenstern und Freitreppe.

Das Magnani-Rocca-Museum bei Parma.

Foto: PD

Die 1977 eingerichtete Stiftung beherbergt die Sammlung des Kunsthistorikers Luigi Magnani. Zu sehen sind dort auch Werke von Dürer, Rubens, Van Dyck, Goya und Monet.

Das Museum ging davon aus, dass eine organisierte Verbrecherbande hinter dem Diebstahl steckt, wie Medien berichteten.

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