Queen-Gitarrist Brian May fragt sich: „Das ist also die Art von Intelligenz, die bald die Welt regieren wird?“

Brian May warnte schon vor einiger Zeit vor den Gefahren der künstlichen Intelligenz. Das ist kein Wunder, denn der Queen-Gitarrist ist promovierter Astrophysiker. Für ihn ist die Wahrheit irgendwo da draußen und befindet sich nicht in irgendwelchen Computerchips.

Nun hat sich der 79-Jährige an einen Versuch gewagt, der hochnotpeinlich für die KI endete. May veröffentlichte auf Instagram eine seltsame Version des Artworks für den Queen-Klassiker „The Game“ aus dem Jahr 1980, das er mit Hilfe von Meta AI erstellt hatte.

Auf dem Original-Cover stehen bekannterweise alle vier Mitglieder von Queen Seite an Seite in identischen Lederjacken im S/W-Look, doch in der von May nun geteilten KI-Version sind sie nicht mehr als die Band zu erkennen, die wir alle lieben.

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Brian May hat Botschaft für Premierminister

Das wäre jetzt wahrscheinlich der Moment, einfach kurz zu lachen und die KI zu anderen Zaubereien aufzufordern. Aber für den filigranen Gitarristen ist das nur ein Beweis dafür, dass die künstliche Intelligenz grob überschätzt wird.

„Das ist also die Art von Intelligenz, die bald die Welt regieren wird?! Na toll!“, schrieb er, um dann an unseren gesunden Menschenverstand zu appellieren: „Vielleicht ist es an der Zeit zu erkennen, dass WIR KI TATSÄCHLICH NICHT BRAUCHEN!!“

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Damit auch jeder seiner Instagram-Follower versteht, dass es ihm nicht nur um eine Gaudi geht, wurde er noch ein stück deutlicher: „Ich glaube, der Preis, den wir für diese ‚unvermeidliche‘ Entwicklung zahlen müssen, ist viel zu hoch. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese abscheulichen Rechenzentren in Großbritannien gebaut werden. Sie werden unser wunderschönes Land zerstören, so wie sie bereits das wunderschöne Amerika zerstören.“

In einer persönlichen Botschaft an Premierminister Andy Burnham schloss May seinen Beitrag mit den Worten: „Lieber Andy – du musst das jetzt stoppen. Bevor es zu spät ist.“

Queen bringen im Herbst eine 4K-Neufassung eines Konzertfilms ihres berühmten Budapest-Konzerts aus dem Jahr 1986 in die Kinos. Eine neu remasterte Fassung des Live-Albums kommt auch auf den Markt. Ob die Briten so schnell wieder auf einer Bühne mit Sänger Adam Lambert zu sehen sein werden, ließen sowohl Drummer Roger Taylor als auch Gitarrist Brian May offen. May erklärte, dass eine Tour durch die USA unter den aktuellen politischen Bedingungen mit Präsident Donald Trump nahezu ausgeschlossen ist.

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