Weil man den früheren „Glockenspielkeller“ am Grazer Mehlplatz komplett neu aufbaut, verschiebt sich die für Herbst geplante Eröffnung des neuen Gasthauses. Christof Widakovich tischt neue Details auf.
Der Laie zählt eins und eins und einen weiteren Möbeltransport zusammen – und fragt sich beim Blick durch die Fensterscheiben an der Ecke des Grazer Mehlplatzes, ob dort die Eröffnung des neuen „Stadtgasthauses“ wirklich wie geplant heuer im Herbst vonstatten gehen wird. Die Gastrofamilie Grossauer/Widakovich hat ja den früheren „Glockenspielkeller“ übernommen, der sich einst auch als „Eckstein“ einen Namen gemacht hat. „Es stimmt, wir werden wahrscheinlich erst Anfang 2027 aufsperren“, bestätigt nun Christof Widakovich der Kleinen Zeitung.
© SariaDer frühere Glockenspielkeller wird zum Stadtgasthaus„Bauen es von Grund auf neu auf“
Der renommierte Grazer Gastronom steht ja gemeinsam mit Isabella Edler (geborene Grossauer) federführend hinter dem Neustart: Edler, seit 22 Jahren Chefin im „Glöckl Bräu“ direkt gegenüber, wird die Leitung des neuen Stadtgasthauses übernehmen, Widakovich die kulinarische Konzeption. „Das Lokal wird quasi völlig entkernt, wir bauen es von Grund auf neu, auch mit einem völlig neuen Konzept“, erklärt Widakovich die Verschiebung des Starttermins.
Es ist wichtig, trendy zu sein. Aber zugleich geht es um Tradition, um kulinarische Klassiker, um gutes Handwerk.
— Christof Widakovich
Was seine Vorfreude kein bisschen bremst. Und so schwärmt der Spitzenkoch erneut von der künftigen Küchenlinie im Stadtgasthaus: „Ja, es ist wichtig, lässig und trendy zu sein. Aber zugleich geht es um Tradition, um gutes Handwerk, um kulinarische Klassiker der österreichischen Küche.“ Genau diese Mischkulanz soll auch das Motto bei der Einrichtung der Stadtgasthaus-Küche sein: „Es wird eine perfekte, moderne Küche. Wo aber auch mit klassischen Garmethoden gekocht werden wird, so wird es zum Beispiel einen Ofen für eine stille Hitze genauso geben.“