Zum ersten Bundesliga-Heimspiel der neuen Saison hieß Trainer Fabio Ingolitsch mit Vizemeister SK Sturm Graz dessen ehemaligen Arbeitgeber SCR Altach in Liebenau willkommen. Sechs Siege in Serie feierten die Steirer zuletzt am eigenen Schauplatz gegen die Vorarlberger, der siebente sollte zum Abschluss der vierten englischen Woche folgen: Joker Jatta traf zum knappen 1:0-Erfolg.

Jatta

Der viel gescholtene Jatta brach seinen Torbann.

SCRA in Summe spielbestimmend

Ohne den abwandernden Innenverteidiger Mitchell, dafür mit Neo-Knipser Weiper erwischten die „Blackies“ einen holprigen Auftakt gegen aggressive Altacher: Diawara verfehlte das lange Eck (18.), ein Demaku-Abschluss wurde in höchster Not abgelenkt und Hrstic per Kopf (25.) sowie Bähre via Flachschuss (28.) fanden in Khudyakov ihren Meister (25.).

Erst ein Hödl-Kopfball (31.) ließ die Steirer in der Statistik auftauchen. Gefolgt von einem Sitzer für SCRA-Stürmer Greil, der aus acht Metern unbedrängt drüber zielte (33.). Im Abspann wurden die Grazer galliger, doch mehr als eine zu hoch angetragene Weiper-Direktabnahme vom Fünfer (42.) sprang vorerst nicht heraus. Torlos zur Pause.

Norweger bricht mit Negativschlagzeilen

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Sturm stärker, doch an vorderster Front kaum ernstzunehmend torgefährlich. Viel mehr als Halbchancen waren beiderseits lange nicht drin. Dann aber schlug die (vermeintliche) Stunde von Jatta, der nach einem Seidl-Eckball per Kopf zur Stelle war und via Innenstange das vielumjubelte 1:0 besorgte (69.). Der VAR schritt allerdings ein und sah ein Foulvergehen an SCRA-Schlussmann Stojanovic.

Wenig später wiederholten die beiden das Ganze schlichtweg und diesmal hatte man aus dem ÖFB-Campus beim satten Jatta-Kopfball ins kurze Eck keinen Einwand (78.). Der norwegische Sturmtank ließ wenig später gegen Schlussmann Stojanovic die Entscheidung aus (81.), dennoch brachten die Steirer den Sieg in Sicherheit.

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Fotocredit: GEPA-ADMIRAL