Erstmals seit 5. April gelang dem norwegischen Sturmtank Seedy Jatta wieder ein Treffer für den SK Sturm Graz. Dieser brachte beim Bundesliga-Heimspielauftakt in die neue Saison den 1:0-Erfolg über den SCR Altach mit sich und ließ das Punktekonto der „Blackies“ auf sieben Zähler anwachsen. Nachfolgend die Stimmen der Steirer!

POV: Du schießt nach Monaten wieder ein Tor und schreist dir dann den kompletten Frust von der Seele.
„…freue mich irrsinnig“
Fabio Ingolitsch, Trainer SK Puntigamer Sturm Graz:
…auf die Frage, was an den ersten 30 Minuten schuld gewesen sei: „Ein Gegner, der es gut gemacht hat, der uns total gefordert hat. Sie haben viele Spieler in der letzten Linie gelagert, haben sehr viele lange Bälle gespielt. Wir waren am Anfang nicht die Sieger in diesen 50:50-Duellen. Wir waren auch nicht die Sieger bei den zweiten Bällen und das hat sich im Fortlauf des Spiels gedreht und somit verändert sich auch die Spielrichtung. Wir sind dann immer mehr auf Betriebstemperatur gekommen.“
…über Seedy Jatta: „Es gibt keinen Spieler, dem ich mehr ein Tor vergönne wie dem Seedy. Man hat es gesehen, wie er heute von der Kurve gefeiert wird. Wenn man einem Menschen ein Vertrauen gibt, wenn man gut mit ihnen umgeht, was dann möglich ist. Er hat immer schon einen extremen Wert gehabt und heute freut es mich irrsinnig, dass er der Mann des Spiels ist und das Spiel für uns entscheidet.“
„…kennen den Kasperl“
Jacob Peter Hödl, Youngster SK Puntigamer Sturm Graz:
…über den Rummel um ihn: „Ich sehe mich selber noch ganz weit weg von ‚Star‘. Man kann meine Freunde fragen, es ist auch immer extrem lustig, wenn Leute zu mir kommen und nach einem Foto fragen und dann Freunde das sehen, die mit mir einkaufen sind oder meine Schwester, meine Eltern denken sich so: ‚Wir kennen den Kasperl‘.“
…über seine Stärken: „Ich würde sagen, mein Dribbling ist schon sehr gut und sicherlich meine Mentalität. Wenn ein Jürgen Heil vor dem Spiel zu mir kommt und sagt: ‚JP, komm, zerreiß heute wieder‘, das gibt mir einfach extrem Aufschwung und so versuche ich das auch bei meinen Mitspielern zu machen.
Diese Gabe, Leute mitzureißen, habe ich sicher von meiner Mama bekommen, die immer schon sehr ehrgeizig war und mir das immer von klein auf mitgegeben hat. Da kommt von mir so eine Ader raus, die andere anspornen will und diesen Drang, zu gewinnen. Das kommt da extrem aus mir raus und das steckt dann auch andere an.“
…über den SK Puntigamer Sturm Graz: „Sturm Graz bedeutet für mich Familie, Leidenschaft, Heimat und bester Klub in der Steiermark.“

Eigengewächs Hödl (r.) spielte sich längst in die Auslage.
„…haben gekämpft“
Seedy Jatta, Torschütze SK Puntigamer Sturm Graz:
…über das Spiel: „Es war ein hartes Spiel. Wir haben gearbeitet, wir haben gekämpft, aber wir haben das Spiel aufgrund einer Standardsituation gewonnen. Wir haben bis zum Ende gezeigt, dass wir es gewinnen wollen.“
Siehe auch:
Statement-Quelle: Sky Sport Austria und Antonio Perner/Ligaportal
Fotocredit: GEPA-ADMIRAL