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Brentford – Diese Härtetest-Pleite tut Eintracht Frankfurt doppelt weh! Die Hessen gehen im sechsten und letzten Test bei Premier-League-Klub Brentford sang- und klanglos 0:7 (0:3) unter. Eine Woche vor dem Pflichtspielstart am kommenden Freitag (18 Uhr) in der ersten DFB-Pokalrunde bei St. Tönis gelingt den Stars von Adi Hütter (56) null Komma null. Der Trainer angefressen zu BILD: „In erster Linie überwiegt die Enttäuschung. Wir haben ganz klar die Grenzen aufgezeigt bekommen.“ Zu allem Überfluss verletzt sich auch noch der Kapitän.
Heftiger Santos-Patzer gegen Brentford
Eintracht erwischt einen maximal bescheidenen Start in die Partie. Kevin Schade (24) bringt Brentford bereits in der 2. Minute in Führung, weil Otávio (20) bei der Abseitsfalle pennt. Damit nicht genug. Zehn Minuten später liegen die Hessen schon 0:2 hinten. Die Frankfurter Defensive klärt eine Brentford-Ecke nicht ausreichend. So kommt Mamadou Sangaré aus der zweiten Reihe per Volley zum Abschluss. Bitter: Torwart Kaua Santos (23) flutscht der Ball durch die Finger ins Tor. Ein Mega-Bock!
Die Eintracht-Stars verschlafen die erste Hälfte komplett. Das Pressing greift nicht, Standards werden schlecht verteidigt, die Spieler wirken komplett neben der Spur. Ein weiteres Beispiel: das 0:3 durch Igor Thiago (40.). Nach einem Santos-Pass verliert Kapitän Robin Koch (30) den Ball, weil Schade ihn unter Druck setzt. Der legt quer auf Thiago, der lässig einschiebt.
Eintracht verliert Koch
Doch es kommt noch dicker: Direkt vor der Pause muss Koch verletzt vom Platz (Diagnose steht noch aus). Für ihn bringt Hütter Jeremiah Maluze (21). Viel schlimmer hätte die erste Hälfte kaum laufen können – und die zweite wird noch übler. Brentford ballert munter weiter. Beim wuchtigen Schuss von Michael Kayode (22) ist Santos zwar mit den Fingern dran, kann den Treffer zum 0:4 (52.) aber nicht verhindern.
Schade und Brentford zu stark für Eintracht
Fünf Minuten später macht’s Eintracht Frankfurt den Engländern viel zu einfach, lässt viel zu viel Platz. Das nutzt Schade rechts im Strafraum und legt für Keane Lewis-Potter (25) auf, der nach einem Haken halbhoch links ins Tor trifft. 0:5. Thiago erhöht in der 68. Minute frei stehend zum 0:6. Schade hat immer noch nicht genug, er ist im Strafraum aber auch völlig frei und trifft eiskalt in die rechte untere Ecke zum 0:7. Unfassbar. Dabei bleibt’s. In der Offensive findet Eintracht so gut wie gar nicht statt. Jonathan Burkardt (26) kommt nur auf einen mickrigen Abschluss.
Eine heftige Packung zum Geburtstag von Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann (55) und für die 275 mitgereisten Fans. Hoffentlich zieht Hütter mit seinem Team die richtigen Lehren aus dem Test und zeigt gegen St. Tönis wieder ein ganz anderes Gesicht. Sonst wird’s schon zum Saisonstart richtig ungemütlich …