
AUDIO: Mediathektipps: „Wakefield“, „Doppelhaushälfte“ und Petzold-Reihe (4 Min)
Stand: 15.08.2026 14:39 Uhr
Die australische Serie „Wakefield“ spielt in einer psychiatrischen Klinik. Sie nimmt sich Zeit, die Geschichte jedes einzelnen Protagonisten zu erzählen. Das ist nur ein Tipp für unsere Mediathek-Tipps in dieser Woche.
Gescheiteltes Haar, teures Jacket, perfekt sitzende Krawatte: Wie aus dem Ei gepellt, skypt Investment-Banker James mit Kunden in London. Nachdem er aufgelegt hat, senkt sich die Kamera und wir sehen die Pyjamahose unter seinem Blazer. James befindet sich auch nicht an der New Yorker Börse, sondern in Wakefield, einer psychiatrischen Klinik in New South Wales. Vor seinem Zusammenbruch war er tatsächlich Banker. Andere Patienten hingegen sind nicht die, für die sie sich halten.
Es gibt viel zu lachen in „Wakefield“. Aber die australische Serie macht sich nicht über die Patienten lustig, sondern erzählt voller Empathie, warum sie in der Klinik gelandet sind. Im Zentrum der Geschichte steht der Pfleger Nik, der mit Dämonen aus seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat. Eine boshafte Stationsschwester namens Linda gibt es auch. Aber – und das macht die Qualität der Serie aus – auch Linda ist eine vielschichtige Figur. Mit Witz, Mitgefühl und gelegentlichen Steptanz-Einlagen erzählt „Wakefield“ vom Alltag in der Pschychiatrie. Unbedingt sehenswert: Alle acht Folgen bis zum 8. September 2026 in der Arte-Mediathek.
“Backstage – Doppelhaushälfte – Blick hinter den Gartenzaun“: „Making-of“ zur neuen ZDF-Staffel
Passend zur neuen Staffel der Serie „Doppelhaushälfte“ eröffnet das ZDF den Fans einen Blick hinter die Kulissen. “Wahrscheinlich hab ick mehr von Andy, als mir lieb ist”, sagt Milan Peschel, der den Berliner Kleinbürger Andy Knuppe verkörpert. “Aber wahrscheinlich haben wir alle wat von unseren Figuren, die wir hier spielen.” “Backstage – Doppelhaushälfte – Blick hinter den Gartenzaun“ ist ein höchst amüsantes „Making-of“ zur neuen Staffel der Kultserie. Abrufbar im ZDF Streaming Portal.
Christian-Petzold-Reihe auf Arte
Deutschland in der Nachwendezeit. In einem Hotel lernt Yella, eine junge Frau aus der ostdeutschen Provinz, den Risiko-Investmentbanker Philipp kennen. „Yella“, mit Nina Hoss und Devid Striesow in den Hauptrollen, ist einer der Filme der Christian-Petzold-Reihe auf Arte. Der Regisseur, der für die psychologische Tiefenschärfe seiner Figuren bekannt ist, zählt international zu den erfolgreichsten deutschen Filmemachern. „Yella“, „Phönix“, „Undine“ und drei weitere Filme von Christian Petzold sind noch bis Anfang November in der Mediathek von Arte zu sehen.

Eine Schmunzelkrimi-Reihe aus England und eine deutsche Gesellschaftskomödie sind unsere Tipps der Woche.

Eine fesselnde Krimi-Serie aus Frankreich, ein beeindruckender Konzertmitschnitt und eine skurrile, deutsche Comedy-Serie sind unsere Tipps der Woche.

Diesmal mit einer britischen Krimiserie, einer Dramaserie über den Rückzug aus Afghanistan und einer Krimikomödie über unflätige Briefe.

In den Mediathektipps geht es um eine Comedy-Serie mit echten Schafen, um eine Sportkomödie und ein preisgekröntes Sozialdrama.