Klapperschlange als ungünstiger Erstverdacht
Gleich zückte er sein Handy und schoss ein Foto von dem gefleckten Tier mit den großen, runden Augen. Dann suchte er aus dem Internet Werner Stangls Nummer heraus und schickte ihm ein Bild vom Körper. „Da war ich zugegebenermaßen etwas erschrocken, denn aufgrund der Zeichnung hätte es sich durchaus um eine Klapperschlange handeln können. Kurz darauf habe ich aber auch ein Bild vom Gesicht erhalten und durchgeatmet“, erzählt er. Sofort wusste er, dass es sich zwar um eine giftige, für Mensch und Tier aber ungefährliche Westliche Hakennasennatter, auch „Heterodon nasicus“ genannt, handelte. Ihre Giftzähne befinden sich im Hinteren des Mauls und dienen lediglich dazu, kleine Beutetiere wie Eidechsen und Mäuse zu paralysieren.