Der 32-Jährige sah am Sonntag gute erste 15 Minuten seiner Mannschaft. „Dann gab es einen Leistungsabfall, den ich mir selbst schwer erklären kann“, sagte Enengl. Vor allem rund um den Gegentreffer in der 34. Minute hätten die Grundtugenden gefehlt.
Anderes Gesicht in der zweiten Hälfte
Nach der Pause zeigte die Vienna ein anderes Gesicht, im zweiten Abschnitt könne er seiner Mannschaft nicht viel vorwerfen. „Mit dem Spiel, das wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, kann ich leben und das wollen auch die Leute hier sehen. Wenn wir unser Spiel auf maximalem Anschlag durchziehen, können wir jedem Gegner in der Liga wehtun.“
Torschütze Rosenberger unterstrich die Worte seines Trainers: „Unser Anspruch ist der, dass sich jede Mannschaft an uns messen muss und nicht wir an ihnen. Wir können schon sagen: ‚Wir sind die Vienna und wir wollen jedes Spiel gewinnen.'“
„Wir haben gezeigt, dass wir eine richtig coole Truppe sind“, sagte Rosenberger – eine Truppe, die sich aber offenbar noch finden muss. Enengl sprach die große Umstrukturierung im Sommer an: „Uns war bewusst, dass es nicht von heute auf morgen geht und der Prozess dauern wird.“
Galm lobt seine Mannschaft
Auch Liefering-Trainer Danny Galm wollte die positiven Momente aus dem Spiel mitnehmen. „Wir hatten eine Top-Energie auf dem Feld, haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, und sind sehr verdient in Führung gegangen“, sagte der Deutsche.
„Unsere Mannschaft hat einem Aufstiegsaspiranten, einer sehr erfahrenen Truppe, in einem Heimspiel bei gefühlt 40 Grad riesige Probleme bereitet. Das war unser Ziel, gleichzeitig haben wir fußballerisch unser Spiel aufs Feld gebracht.“