„Keine neue Welt ohne eine neue Sprache“, schreibt Ingeborg Bachmann in ihrer Erzählung „Unter Mördern und Irren“. Während zu Ehren der großen Schriftstellerin, die heuer ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte und deren Vater aus Obervellach bei Hermagor stammte, die von Armin Guerino entworfene Kuppel mit 288 verspiegelten Buchdeckeln vor dem Schloss Möderndorf steht, nähert sich dort Historiker Peter Wiesflecker in einem Vortrag der regionalen Geschichte an, wobei es dabei auch um „Sprache“ geht, die Denkmuster widerspiegeln.