Großer Jubel herrschte beim TSV Egger Glas Hartberg am Sonntag nach dem geschafften Einzug in die Meistergruppe der Bundesliga. Den Oststeirern reichte zu Hause gegen den FC Blau-Weiß Linz ein 1:1-Remis, um den Platz in den Top Sechs abzusichern. Nachfolgend die glücklichen Statements aus dem Lager des TSV Hartberg. 

Manfred Schmid: „Jetzt haben sie einmal zwei Tage frei. Ich will auch gar nicht wissen, wo sie sind“

Manfred Schmid (Trainer TSV Hartberg) nach dem Spiel:

„Mich freut es total für die Mannschaft, weil sie sich das verdient hat. Es zeigt wie das ganze Team, der Verein und die Spieler gearbeitet haben. Wir haben von 14 Spielen eines verloren, haben insgesamt nur fünf Spiele verloren, davon vier mit nur einem Tor Unterschied, sehr gute Leistungen gebracht. Heute waren wir ein bisschen angespannt. Das hat man gemerkt. Es ist eine junge Truppe. Viele Spieler haben sich richtig gut entwickelt. Wir können einfach stolz sein.

„Jetzt haben sie einmal zwei Tage frei. Ich will auch gar nicht wissen, wo sie sind. Am Mittwoch möchte ich, dass sie wieder hundertprozentig da sind. Dann können wir vielleicht etwas erreichen, was es in Hartberg noch nie gegeben hat. Europapokal hat es ja schon gegeben, aber vielleicht kommen wir auch ein bisschen weiter und können eine super Platzierung schaffen. Mit dieser Mannschaft ist alles drinnen. Man sieht aber auch, wie schwer es ist. Alle Großen sind in der Meistergruppe. Wir wollten da sein, wenn einer Platz macht. Das haben wir super gemacht. Man sieht auch die Anspannung, die heute abgefallen ist. Ich kann nur ein großes Kompliment machen. Ich bin riesig stolz auf meine Mannschaft.“

Lukas Spendlhofer: „Der eine oder andere Junge hat sich verschluckt beim Essen“

Lukas Spendlhofer (Spieler TSV Hartberg) nach dem Spiel:

„Es ist natürlich überragend. Wir waren uns unter der Woche schon relativ sicher, dass wir das schaffen. Mit der Leistung heute sind wir nicht zufrieden, aber das schieben wir heute beiseite, weil wir haben uns über 22 Runden richtig den Allerwertesten aufgerissen. Ich möchte hier noch einmal alle jungen Spieler bei uns ins Boot holen. Es ist überragend, in so einem jungen Alter so eine Konstanz an den Tag zu legen. Von uns Älteren wird das erwartet, aber für die Jungen ist das nicht selbstverständlich. Ich möchte das nutzen und den Jungen ‚Danke!‘ sagen, weil ich gehe ihnen eh genug am Zeiger jeden Tag.“

…über die Bedeutung des geschafften Einzugs in die Meistergruppe:

„Ich kann mich noch erinnern, wie wir im Sommer im Trainingslager zusammengesessen sind und wir Alten gesagt haben, dass das Meisterplayoff das Ziel ist. Der eine oder andere Junge hat sich verschluckt beim Essen, weil er es nicht glauben hat können. Ich freue mich wirklich besonders, dass wir das geschafft haben. Die Genugtuung ist natürlich groß. Wir sind – vielleicht auch zurecht – vor der Saison von vielen als Abstiegskandidat gehandelt worden. Das erste Spiel war eine Katastrophe. Wie wir uns dann reingefightet haben, spricht für jeden Einzelnen im Verein. Wir werden heute auf jeden Fall feiern. Es ist etwas Großartiges, das darf man nicht vergessen. Das passiert nicht alle Jahre. Wir sind natürlich überglücklich.“

Tobias Kainz: „Deswegen muss man uns schon am Zettel haben heuer“

Tobias Kainz (Spieler TSV Hartberg) über die Bedeutung des geschafften Einzugs in die Meistergruppe:

„Das bedeutet uns sehr viel. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir das in Hartberg erreichen. Die Saison hat schwierig begonnen, aber wir haben einen Weg gefunden. Ich glaube auch, dass wir verdient in den Top 6 sind. Wir haben eine Spielidee gefunden. Jeder zieht voll mit. Das macht es ja immer aus in Hartberg. Das Teamgefüge ist überragend heuer. Dann kommt noch individuelle Qualität dazu. Deswegen muss man uns schon am Zettel haben heuer.“

…über die Ziele in der Meistergruppe:

„Wir träumen natürlich vom Europacup. Die Liga ist heuer extrem eng. Wir werden Woche für Woche alles reinhauen und dann werden wir schauen, wofür es am Ende reicht. Für heute können wir glücklich sein.“

Statement-Quelle: Sky Sport Austria

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Foto: GEPA ADMIRAL