Als einziger der zwölf Bundesliga-Klubs steht der TSV Hartberg auch nach Runde drei noch ohne Punktgewinn da. Am heutigen Sonntagnachmittag unterlagen die Schopp-Schützlinge dem FK Austria Wien mit 0:2. Nach Salzburg, Sturm und den Violetten warten nun vermeintliche Gegner auf Augenhöhe. Hier die Stimmen der Steirer!

Lukic (l.) und den Hartbergern gelang kein Stich.
„…ist zu wenig“
Oliver Lukic, Stürmer TSV Egger Glas Hartberg:
…über das Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir ein ordentliches Spiel gemacht, auch die Sachen umgesetzt wie von hinten herauszuspielen. Aber vorne hat der letzte Pass gefehlt oder der Abschluss war nicht sauber. Wir waren einfach viel zu lieb. Dann bestraft uns die Austria durch einen Fehler, beim 2:0 werden wir ausgekontert. Das ist zu wenig.“
…auf die Frage, wie wohl er sich in Hartberg fühlt: „Ich fühle mich sehr wohl, seit dem ersten Tag, an dem ich gekommen bin. Es ist hier alles sehr familiär. Das brauche ich auch, ein gewisses zu Hause, wo ich mich wohlfühlen kann. Ich hatte auch mit dem Trainer extrem gute Gespräche, als ich angekommen bin, deswegen fühle ich mich sehr wohl. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen.“

Auf Komposch und Co. warten nun Altach, Ried und die WSG.
„…in vielen Bereichen zu naiv“
Markus Schopp, Trainer TSV Egger Glas Hartberg:
…über das Spiel: „Wir haben die Austria genau so erwartet. Wir wussten, wenn sie ein Tor machen müssen wir die Linien ein wenig höher ziehen und ich glaube, wir waren heute in vielen Bereichen zu naiv. Wir haben im Laufe der zweiten Halbzeit vor allem nach Vorne dem Gegner viel zu viele Räume gegeben. Es waren zu viele unnötige Ballverluste dabei, die der Gegner geschickt zu nutzen gewusst hat.“
…auf die Frage, ob ganz vorne ein „Knipser“ fehlt: „Auf die drei Spiele gesehen muss man einfach sagen, dass wir in der letzten Zone viel zu ungefährlich sind. Wir kommen dort hin aber schaffen es nicht, den letzten Ball konkret werden zu lassen, sodass wir uns belohnen. Ich glaube, dass es einfach ganz wichtig ist, gegen diesen Gegner, gegen den wir gespielt haben, zu erkennen, dass wir noch viele Themen haben, an denen wir arbeiten müssen.“
…über den Saisonstart: „Wir hätten uns alle mehr erwartet nach diesen drei Spielen und unter gewissen Umständen wäre auch mehr möglich gewesen. Es passt so wie es ist. Das ist einfach die Arbeit, die vor uns liegt. Wir wussten aufgrund der Veränderungen im Sommer, dass es einfach viel Arbeit ist, dass man Spieler finden muss, die nach Hartberg passen und die Voraussetzungen mitbringen, den nächsten Schritt zu gehen.
Da bin ich trotzdem der Meinung, dass wir ein paar dabei haben, die diesen Schritt gehen können. Wir müssen diese drei Spiele richtig gut einordnen. Ich bin da trotzdem relativ klar und streng, wenn ich der Meinung bin, wir haben in allen drei Spielen unsere Möglichkeiten gehabt. Du musst irgendwann mal anfangen, dich zu belohnen und das tun wir nicht. Dafür bekommen wir zu einfache Tore.“
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Statement-Quelle: Sky Sport Austria
Fotocredit: GEPA-ADMIRAL