Der MSI Claw 8 EX AI+ Handheld mit dem Intel G3 ExtremeDer MSI Claw 8 EX AI+ Handheld mit dem Intel G3 Extreme

Ein Leak enthüllt Intels nächsten günstigen Handheld-Chip, dessen technische Basis bereits in erhältlichen Notebooks steckt. Erste Messwerte zeigen eine ähnliche Leistung wie beim Konkurrenzmodell.

Ein neuer Leak des als zuverlässig geltenden Intel-Leakers Jaykihn (@jaykihn0) deutet auf einen Panther-Lake-Chip für Handhelds mit einer CPU-Konfiguration aus 4P+0E+4LP-E und einer iGPU mit vier Xe3-Kernen hin. Damit fällt die Ausstattung deutlich schlanker aus als bei den Handheld-Chips Arc G3 und G3 Extreme im MSI Claw 8 EX AI+, die je nach SKU eine CPU mit 2P+8E+4LP-E sowie zehn oder zwölf Xe3-Kerne bieten.

Diese Aufteilung ist nicht neu und entspricht den leistungsstärksten Panther-Lake-U-SKUs, die ebenfalls maximal vier P-Kerne, vier LP-E-Kerne und eine iGPU mit vier Xe3-Kernen bieten. Falls dieser Die auch die Handheld-Variante antreibt, deutet dies darauf hin, dass Intel oder ein OEM-Partner an einer sparsameren, vermutlich dünneren, leichteren und günstigeren Handheld-Klasse unterhalb der G3-basierten Chips im Claw arbeitet.

Die Taktraten des Handheld-Chips sind noch nicht bekannt, die CPU-Konfiguration mit 4P+0E+4LP-E und die iGPU mit vier Xe3-Kernen sind jedoch bereits erhältlich. Der Core Ultra 7 355 und der Core Ultra 5 325 auf Basis von Panther Lake-U werden schon im Dell XPS 14 und XPS 16 eingesetzt. Wir haben beide bereits getestet, sodass sich die zu erwartende Leistung des neuen Handheld-Chips grob einschätzen lässt.

Im Cinebench R20 liegt der Ultra 7 355 sowohl bei der Single-Core- als auch bei der Multi-Core-Leistung deutlich vor der Zen-2-APU des Steam Deck OLED. Im Single-Core-Test erreicht er mit 733 Punkten im Median etwa das Doppelte (357 Punkte), im Multi-Core-Test mit 4.359 Punkten im Median fast das Dreifache (1.521 Punkte). Gegenüber dem Ryzen Z1 Extreme im ROG Ally X fällt das Ergebnis gemischt aus: Bei der Single-Core-Leistung führt der Ultra 7 355 mit 742 gegenüber 672 Punkten im Median um rund 10 Prozent, bei der Multi-Core-Leistung liegt er mit 4.359 gegenüber 5.794 Punkten dagegen etwa 25 Prozent zurück.

Dell XPS 14 Core Ultra 7 355
Intel Graphics 4 Xe3 PTL, Ultra 7 355, WD PC SN7100S SDFPMSL-512G-1101Asus ROG Ally X
Radeon 780M, Z1 Extreme, WD PC SN560 SDDPNQE-1T00Valve Steam Deck 1 TB OLED
Radeon Radeon Steam Deck 8CU, Steam Deck OLED APU, Phison ESMP001TKB5C3Asus ROG Ally X
Radeon 780M, Z1 Extreme, WD PC SN560 SDDPNQE-1T00Dell XPS 14 Core Ultra 7 355
Intel Graphics 4 Xe3 PTL, Ultra 7 355, WD PC SN7100S SDFPMSL-512G-1101Valve Steam Deck 1 TB OLED
Radeon Radeon Steam Deck 8CU, Steam Deck OLED APU, Phison ESMP001TKB5C3

Im Geekbench-6.7-GPU-Vulkan-Test liegt die iGPU des Ultra 7 355 mit vier Xe3-Kernen rund 19 Prozent hinter der Radeon 780M des Z1 Extreme im ROG Ally X (25.473 gegenüber 31.404 Punkten). Die APU des Steam Deck OLED mit acht CUs übertrifft sie dagegen um etwa 34 Prozent (25.473 gegenüber 19.051 Punkten), womit der Handheld von Valve deutlich zurückliegt.

Falls diese Handheld-SKU direkt auf dem bereits verfügbaren U-Die basiert, lassen sich die maximal mögliche CPU- und GPU-Leistung schon anhand aktueller Notebooks einschätzen. Beide erreichen nicht die Performance des Claw und dem G3 Extreme. Die APU des Steam Deck OLED wird sowohl bei der CPU- als auch bei der GPU-Leistung deutlich übertroffen. Gegenüber dem älteren Z1 Extreme ergibt sich dagegen ein gemischtes Bild: Die Single-Core-CPU-Leistung ist höher, die Multi-Core-CPU- und GPU-Leistung hingegen niedriger.

Bùi GiangAutor des Originals: Giang Bùi – Tech Writer – 94 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2026

Instead of sports, I spent my school years buried in researching about everything tech, looking into chips and specs instead of doing whatever normal kids did. I am now writing for NotebookCheck, hoping that research finally reaches more people than just me and a text file.

Enrico FrahnÜbersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 9380 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021

Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.