Der GAK 1902 erlebte zum Abschluss der dritten Bundesliga-Runde einen rabenschwarzen Abend in Wien-Hütteldorf. Die Rotjacken gingen beim SK Rapid mit 0:8 unter. Bereits zur Halbzeit war es nach Treffern von Ercan Kara (5., 12.), Tonni Adamsen (14., 45.+4) und Nenad Cvetkovic (42.) 5:0 für die Hütteldorfer gestanden. Yusuf Demir und erneut Tonni Adamsen (74., 86.) sorgten für eine historischen Rapid-Kantersieg und den achten Pflichtspielerfolg in Serie.

Die Hütteldorfer überrollen den GAK
Rapid erwischte im Allianz Stadion einen perfekten Start und setzte den GAK von Beginn an unter Druck. Bereits in der ersten Minute fehlte nach einem schnellen Konter nicht viel zur Führung, als Nosa Dahl einen Schlenzer knapp an der rechten Stange vorbeisetzte.
Drei Minuten später fiel aber gleich das 1:0: Nach einer Flanke von Horn faustete GAK-Keeper Stanković den Ball zunächst weg, im zweiten Anlauf spielte Bolla Seidl frei, der nur die Stange traf. Kara reagierte am schnellsten und staubte ab. Nur sieben Minuten später war der Rapid-Stürmer wieder zur Stelle und erhöhte auf 2:0 (12.).
Der GAK fand kaum Zugriff auf die Partie und leistete sich immer wieder Ballverluste. Zwar hatte Michorl nach einem starken Antritt von Smits in der 11. Minute eine gute Möglichkeit, insgesamt spielte aber fast nur Rapid nach vorne. In der 14. Minute erhöhte Adamsen in der Hütteldorder Drangperiode auf 3:0. Der Treffer wurde wegen einer möglichen Abseitsstellung zunächst aberkannt, nach VAR-Check jedoch bestätigt.
Rapid blieb danach klar überlegen, Dahl vergab in der 27. Minute sogar noch eine gute Chance auf den vierten Treffer.
In der Schlussphase der ersten Hälfte legten die Hütteldorfer noch zweimal nach. In der 42. Minute köpfelte Cvetković nach einer zunächst geklärten Freistoßflanke von Demir zum 4:0 ein. Kurz vor der Pause war erneut Seidl auf der linken Seite frei und brachte den Ball ins Zentrum, wo Adamsen per Kopf seinen Doppelpack schnürte. Auch dieser Treffer wurde wegen einer möglichen Abseitsstellung überprüft, zählte aber. Eine historische erste Halbzeit, die mit einer 5:0-Führung für die Grün-Weißen endete.

GAK auch nach dem Seitenwechsel völlig überfordert
Am Spielgeschehen änderte sich nach dem Seitenwechsel nichts und Rapid hatte einige Chancen, den Spielstand noch deutlicher zu gestalten. In der 51. Minute fasste sich Yusuf Demir ein Herz und zog aus der Distanz ab, doch Stankovic war rettend zur Stelle. Bei der darauffolgenden Ecke köpfelte Dahl haarscharf drüber.
Mittlerweile gab es Hütteldorfer Abschlüsse im Minutentakt: Ercan Kara scheiterte zunächst aus kurzer Distanz an Stankovic, Augenblicke später war der GAK-Keeper bei einem Dahl-Schuss zur Stelle (54.).
Die Rotjacken wirkten völlig verunsichert, sodass in der 56. Minute das sechste Rapid-Tor folgte: Adamsen ließ ein Zuspiel von links geschickt durch, Yusuf Demir lauerte ganz alleine und schlenzte den Ball herrlich ins lange Eck – 6:0 (56.).
Für den GAK entwickelte sich längst ein rabenschwarzer Abend, der für die Grazer immer schrecklicher wurde. In der 74. Minute knallte Jannes Horn den Ball zunächst an die Latte, ehe Tonni Adamsen den Ball direkt nahm und selbigen im linken Eck versenkte – 7:0.
Das Ergebnis fiel aber noch höher aus: Nachdem Horn zunächst noch gescheitert war, netzte Tonni Adamsen nach einer herrlichen Kombination zwischen Bajlicz und Tilio zum 8:0 ein (86.). Wer eine Serie wie diese vor dem Europacup-Play-off weiterverfolgen will, sollte auf Marktbreite und Quotenniveau achten: welche Anbieter dabei am stärksten abschneiden, zeigt die Bestenliste.
SK Rapid – GAK 1902 8:0 (5:0)
Sonntag, 16.08.2026 (19:00 Uhr); Allianz-Stadion, Wien; 17.651 Zuschauer; SR Arnes Talic.
SK Rapid: Hedl – Bolla, Cvetkovic (80./Schöller), Raux Yao, Horn – Seidl, Amané (69./Bajlicz) – Y. Demir (84./Haidara), Adamsen, Dahl (69./Wurmbrand) – Kara (80./Tilio); Trainer: Johannes Hoff Thorup.
GAK 1902: Stankovic – Owusu, Pines, Vraa – Gragger, Koch (68./Markovic), Hermesh, Michorl, Klassen – Smits (46./Guerti), Hofleitner (46./Maderner); Trainer: Ferdinand Feldhofer.
Tore: Kara (5., 12.), Adamsen (14., 45.+4, 74., 86.), Cvetkovic (42.), Y. Demir (56.)
Gelbe Karten: Keine bzw. Koch, Hofleitner, Klassen, Pines
Fotocredit: Josef Parak