Gleich vorweg: Es gibt keine exakten Zahlen, weil Menschen ohne Aufenthaltsstatus nicht erfasst sind. Viele Migranten, die einen negativen Asylbescheid bekommen, tauchen unter und leben als sogenanntes „U-Boot“ oder reisen weiter. Allerdings ist es in Ländern wie Italien, Spanien und Frankreich leichter, ohne Aufenthaltstitel zu leben und schwarzzuarbeiten als in Österreich. Daher ziehen viele weiter. Sie werden vor allem als Arbeiter in der Landwirtschaft eingesetzt. „Bei uns ist das soziale Netz dichter und die Kontrollen stärker“, erklärt Lukas Gahleitner-Gertz, Sprecher der Asylkoordination, auf Anfrage.