Newsblog zur US-Politik
Zwei US-Stauseen liegen kurz vor kritischer Schwelle
Aktualisiert am 18.08.2026 – 01:20 UhrLesedauer: 19 Min.
Die Uferbereiche des Lake Mead sind bereits vollständig ausgetrocknet. (Quelle: Daniel Cole/Reuters)
Trump ist mit seinem Einspruch gegen eine Entschädigungszahlung gescheitert. zwei US-Stauseen befinden sich auf Rekordtief. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief
Wegen der anhaltenden Dürre im Westen der USA ist der Wasserstand in den zwei größten Stauseen des Landes auf ein Rekord-Tief gesunken. Betroffen seien die beiden durch riesige Dämme geschaffenen Stauseen Lake Powell und Lake Mead, teilten die Behörden mit. Beide Seen werden durch den Colorado River gespeist, der als Lebensader für rund 40 Millionen Menschen gilt.
Durch die beiden Stauseen sollen in der Region die ganzjährige Wasserversorgung und die Stromerzeugung gesichert werden. Der Wasserstand liege inzwischen nur noch knapp über der Schwelle, ab der die Stromerzeugung beeinträchtigt würde, teilten die Behörden mit.
Der in den Rocky Mountains entspringende Colorado River ist die Lebensader des Westens der USA. Der Fluss versorgt unter anderem die Metropolen Los Angeles und Phoenix sowie riesige Ackerflächen mit Wasser. Er wird außerdem zur Stromgewinnung durch Wasserkraftwerke genutzt.
Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an
US-Präsident Donald Trump hat neue Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angedeutet. Auf die Frage, warum Kim nicht auf seine jüngst geäußerten Gesprächswünsche reagiert habe, sagte Trump am Montag vor Reportern im Oval Office: „Woher wissen Sie, dass er nicht geantwortet hat?“ Als er weiter gedrängt wurde, ob Kim tatsächlich geantwortet habe, antwortete Trump: „Ja, hat er.“
Als er gefragt wurde, in welchem Stadium sich die Gespräche mit Kim befänden, fügte Trump hinzu, es sei „sehr positiv“. Der US-Präsident nannte jedoch keine weiteren Details.
Trump bekräftigte außerdem sein Lob für Kim. Er sagte, seine vergangenen Treffen mit Nordkoreas Machthaber hätten die Spannungen mit Pjöngjang verringert. „Sehen Sie, ich mache es in Wirklichkeit viel sicherer“, sagte er. Kim habe ihn stets „mit großem Respekt“ behandelt. „Ich verstehe ihn, er versteht mich“, fügte Trump hinzu. Er hatte Kim in seiner ersten Amtszeit dreimal getroffen, seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr jedoch noch nicht.
Umfrage: Zustimmung für Trump fällt auf Tiefstand
Trumps Zustimmungswerte rutschen auf den tiefsten Stand der Amtszeit. Der Iran-Krieg und steigende Spritpreise drücken die Stimmung.
Trump droht weiterem Staat – „in Grund und Boden bombardieren“
Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll – bisher ohne Einigung. „Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren“, sagte Trump dem konservativen Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei.
