Foto: Screenshot Sky
Seit über eineinhalb Jahrzehnten On Air: „Sky 90“ ist eine der bekanntesten Sport-Eigenproduktionen von Sky. Auch kommende Saison gehört der Talk fest zum Wochenende. Was Chefredakteur Alex Rösner allerdings behutsam ändern will.
Das erwartet dich in diesem Artikel:
Die Fakten: Sendeplatz, Historie und Neuerungen im Überblick.
Detaillierte Analyse: Warum Sky seinen Talk-Klassiker digital und inhaltlich umbauen will.
Der Vergleich: Wie Formate wie die „Glanzparade“ als Vorbild für interaktives TV dienen.
„Sky 90“ – was sich ändert, was nicht
Fester Anker: Der Sonntags-Sendeplatz bleibt bestehen
Inhaltlicher Fokus: Einbindung von Meinungsmachern, die bisher noch keine große TV-Bühne hatten.
Interaktivität: Live-Einbindung von Social-Media-Feedback direkt im Studio.
Seit 2009 spricht Patrick Wasserziehr mit seinen Gästen am Wochenende in „Sky 90“ über aktuelle Fußballthemen – in den über eineinhalb Jahrzehnten wechselten dabei die Sendeplätze. Zunächst lange sonntags um 19:30 Uhr und somit teils gegen den „Tatort“ programmiert, gab es sogar mal einen sehr kurzen Ausflug auf den späten Montagabend. Inzwischen läuft die Sendung sonntags um 18 Uhr – auch in der kommenden Saison ist das der Fall. „Sky 90“ bleibt somit zwischen den Highlights der beiden Sonntagsspiele (die Sky ab 17:30 und 19:30 Uhr zeigt) erhalten.
Von Digitalfernsehen.de zum Stellenwert des Talks mit Patrick Wasserziehr gefragt, erklärte Alex Rösner, Chefredakteur Sport bei RTL und somit bei Sky Sport: Die Sendung biete die Möglichkeit mit Gesichtern und Stars der Liga Themen etwas detaillierter zu besprechen. „Die Gäste der Bundesliga kommen gerne zu uns. Insofern ist das Format überaus wichtig, weil es uns die Fläche gibt, das was am Samstag passiert mit Rede/Gegenrede und Frage/Antwort zu durchleuchten.“
„Wir wollen uns ein bisschen verjüngen“
Den Weg, das Format aber „ein bisschen anzupassen“ will Rösner weitergehen. „Wir wollen uns ein bisschen verjüngen.“ Schon vor einiger Zeit hatte Sky einen Social-Media-Part über einen im Studio befindlichen Redakteur eingeführt. „Wir wollen damit Live-Momente reinholen. Das ist eine klare Zielsetzung“, sagte Rösner. Auch bei der Gästeauswahl woile man „jüngere Leute“ und Meinungsmacher, „die bisher noch nicht solche Auftritte hatten“, zu Wort kommen lassen.
Sehr zufrieden zeigte sich Rösner übrigens mit der „Glanzparade“, die seit einem Jahr montags mit dem „Transfer Update“ ein Doppel bildet. Von Digitalfernsehen.de auf das Format mit Frank Buschmann, Wolff Fuss und Thomas Wagner angesprochen, erklärte er: „Wir nutzen es nicht nur im Fernsehen, es ist auf YouTube unglaublich erfolgreich. Es ist interaktiv mit permanente Chat. Es ist ein bisschen trendiger und sehr Social-Media tauglich.“
FAQ zu „Sky 90“
Wer moderiert „Sky 90“?
Patrick Wasserziehr führt bereits seit 2009 kontinuierlich durch den Talk-Klassiker.
Welche Änderungen sind für die neue Saison bei „Sky 90“ geplant?
Das Format soll durch die Einbindung eines Social-Media-Redakteurs im Studio interaktiver werden. Zudem setzt man bei der Gästewahl verstärkt auf jüngere Meinungsmacher und frische Gesichter.
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