Unter den zwölf neuen Beraterinnen und Beratern sind der Paderborner Priester und aktuelle Rektor am Campo Santo Teutonico, Peter Klasvogt, der gebürtige Österreicher und KI-Ethiker Peter G. Kirchschläger sowie der Sozialethiker und Philosoph Clemens Sedmak, Direktor des „Nanovic Institute for European Studies“ und ebenfalls aus Österreich.
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Der Paderborner Priester Peter Klasvogt war bereits 2012 unter Papst Benedikt XVI. zum Konsultor am damaligen Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden ernannt worden. Am 14. September 2025 wurde er als neuer Rektor des Campo Santo Teutonico in Rom eingeführt. Zu dem Komplex gehört unter anderem eine umfassende Bibliothek, die zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen in Rom gehört, und das Römische Institut der Görres-Gesellschaft.
Klasvogt stammt aus dem ostwestfälischen Herford, wo er 1957 geboren wurde. Er ist ehemaliger Leiter der Akademie Schwerte und der Kommende Dortmund; beide Einrichtungen befassen sich mit religiösen, kulturellen, gesellschaftlichen und sozialethischen Fragen. Der promovierte Pastoraltheologe studierte und forschte unter anderem in Jerusalem und in den USA und leitete zwölf Jahre lang das Paderborner Priesterseminar.
In den USA lehrender Theologe und Philosoph
Clemens Sedmak ist Direktor des Nanovic Institute for European Studies und Professor für Sozialethik an der Keough School of Global Affairs der University of Notre Dame im US-Bundesstaat Indiana, wo er auch Theologie lehrt.
Der gebürtige Österreicher (Jahrgang 1971) promovierte in den Fächern Theologie (Katholische Privat-Universität Linz) sowie Philosophie und Sozialtheorie (Universität Innsbruck). Bevor er an die University of Notre Dame kam, war er Inhaber des F.D.-Maurice-Lehrstuhls für Moral- und Sozialtheologie am King’s College London. Er ist zudem als Faculty Fellow am Ansari Institute for the Global Engagement with Religion, am Kellogg Institute for International Studies sowie am Pulte Institute for Global Development assoziiert.
KI- und Technik-Ethiker
Peter G. Kirchschläger ist Direktor des Instituts für Sozialethik an der Universität Luzern in der Schweiz. Zu den Forschungsschwerpunkten des Theologen und Sozialethikers gehören unter anderem Wissenschafts- und Technikethik sowie Ethik der Künstlichen Intelligenz, Wirtschafts-, Finanz- und Unternehmensethik.
Kirchschläger ist gebürtiger Wiener (Jahrgang 1977) und als beratender Experte in ethischen Fragen für nationale und internationale Organisationen und Institutionen sowie Unternehmen und NGOs tätig. Er ist Präsident der Eidgenössischen Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH sowie des „Ethikbeirats Smartes Luzern“ der Stadt Luzern. Für seine Forschung wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Weitere Fachleute aus Afrika, Asien, Australien und Europa
Zu weiteren zehn vom Papst ernannten Fachleute gehören sieben Laien und vier Frauen:
Lucy Afandi Esipila, regionale Exekutivsekretärin von Caritas Afrika; Kathryn A. Koch, Präsidentin und CEO der Trust Company of the West in Los Angeles (USA); Jacqueline Remond, Dozentin an der Theologischen Fakultät der Australian Catholic University in Sydney (Australien); Caren Rodrigues, Associate Professor am Saint Joseph’s Institute of Management in Bangalore (Indien).
Außerdem ernannte der Papst die Geistlichen Francesco Coluccia, Leiter der Abteilung für Krankenhausseelsorge der Erzdiözese Otranto (Italien), und Emmanuel Katongole, ordentlicher Professor am Fachbereich Theologie der University of Notre Dame in South Bend (USA); sowie Joseph Jeyaraj Swaminathan S.D.B., Dozent an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Päpstlichen Universität der Salesianer in Rom – und die Laien Omer S. Combary, ordentlicher Professor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Thomas-Sankara-Universität in Ouagadougou (Burkina Faso) und Paolo Foglizzo, Redakteur der Zeitschrift Aggiornamenti Sociali – Kulturstiftung San Fedele in Mailand (Italien).
(vatican news – pr)