
Grasser-Richterin Hohenecker mit gefälschten Unterlagen verleumdet
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Bei der Staatsanwaltschaft Wien ist ein brisantes Ermittlungsverfahren um einen schwerwiegenden Angriff auf die unabhängige Justiz und damit den Rechtsstaat anhängig. Das belegen Unterlagen, die der APA und dem „Falter“ vorliegen. Nachdem der Oberste Gerichtshof (OGH) im März 2025 die Verurteilung von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser in der BUWOG-Affäre bestätigt hatte, wurde mit fragwürdigen Methoden versucht, das rechtskräftige Urteil zu „kippen“.
Zielscheibe war dabei die BUWOG-Richterin Marion Hohenecker, die von Dezember 2017 bis Dezember 2020 die Hauptverhandlung gegen Grasser und Co. geleitet hatte. Ein Schöffensenat unter ihrem Vorsitz sprach am Ende die Angeklagten schuldig, Grasser fasste wegen Untreue und Geschenkannahme letztlich vier Jahre Haft aus, sein Trauzeuge Walter Meischberger dreieinhalb Jahre, der Lobbyist Peter Hochegger drei Jahre teilbedingt.