Dass Marlon Kollmann seinen Ehering versteigert, gehört wahrscheinlich zu den ehrlichsten Momenten im Reality-TV. Die Hoffnung war die unbezahlbare Liebe zu finden, stattdessen hat ihr Symbol nun ein Mindestgebot. Das passt, da im Reality-Fernsehen Intimität ohnehin zur Ware wird. Kollmann war Kandidat der Fernsehsendung „Hochzeit auf den ersten Blick“. Das heißt: Der Überlinger hat vor laufender Kamera geheiratet und seine Gattin erst hinterher kennengelernt. Es war für ihn „eine interessante, aber relativ sinnlose Erfahrung“, verkündete er selbst auf seinem Instagram-Profil. Den gewonnenen Schatz nach einem gescheiterten Abenteuer wieder zu verhökern, scheint da nur konsequent. Warum sollten nicht auch die Kandidaten daran verdienen?