
Die Verhandlung fand am Landesgericht Klagenfurt statt
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Eine 50-jährige Kärntnerin ist am Dienstag am Landesgericht Klagenfurt wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die Frau soll im vergangenen Dezember zweimal auf Brust und Bauch ihres Ehemannes eingestochen haben. Der Mann überlebte nur dank des Notrufes der beiden gemeinsamen Kinder, die die Tat teilweise beobachtet hatten. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.
Die Geschworenen hatten mit fünf zu drei Stimmen entschieden, dass es sich bei der Tat um einen versuchten Mord gehandelt habe. Die Frage nach Notwehr wurde einstimmig verneint. Richterin Claudia Bandion-Ortner, die dem Schwurgericht vorsaß, führte die bisherige Unbescholtenheit und die Herabsetzung der Steuerungsfähigkeit durch die massive Alkoholisierung der Frau mildernd ins Treffen. Dass die Tat gegen einen Angehörigen verübt wurde, eine Waffe verwendet wurde und für einen Minderjährigen wahrnehmbar war, falle dagegen erschwerend ins Gewicht. „Das ist besonders schlimm, wenn die Kinder zusehen müssen, wie ihre einzige Sicherheitsbasis zerstört wird“, so die Richterin.